Die Vereinigten Arabischen Emirate gewinnen schnell an Boden als neues Zentrum der Kryptowelt. Während der Token2049-Konferenz in Dubai nannte Tron-Gründer Justin Sun die Stadt „die neue Krypto-Hauptstadt“. Immer mehr große Namen aus der Branche entscheiden sich daher, ihre Aktivitäten in den Golfstaat zu verlegen.
Tron und Ripple konzentrieren sich auf Dubai
„Jeder, der in Krypto wichtig ist, ist bereits hier“, sagte Justin Sun während der Veranstaltung. Damit bezieht er sich auf große Akteure wie Binance, Bybit und eine wachsende Zahl von Web3-Projekten, die Dubai als strategischen Hub annehmen. Sun selbst ist aktiv dabei, Tron (TRX) in die Region zu erweitern. Laut ihm ist dies kein vorübergehender Trend, sondern ein durchdachter Schritt hin zu nachhaltigem Wachstum.
Tron arbeitet derzeit an der Erlangung lokaler Lizenzen und plant, sein Team in der Region erheblich zu erweitern. Laut Sun dreht sich in den kommenden Jahren alles um Dubai als Kernregion für die weltweite Adoption seiner Blockchain.
Auch andere Unternehmen folgen diesem Beispiel. So kündigte Ripple (XRP) neue Partnerschaften in Dubai an, unter anderem mit Zand Bank und dem Fintech-Unternehmen Mamo. Beide Parteien werden Ripples Infrastruktur für schnelle, grenzüberschreitende Zahlungen nutzen. Die Deals kommen kurz nach der Genehmigung von Ripple durch die Aufsichtsbehörde DFSA im Dubai International Financial Centre.
Stablecoins und der Erfolg von Tron in 2024
Während seiner Präsentation betonte Justin Sun die Bedeutung von stablecoins in der neuen digitalen Wirtschaft. Laut ihm sind stablecoins entscheidend für die weltweite Adoption der Blockchain-Technologie. Tron spielt darin bereits eine führende Rolle.
Im Jahr 2024 verarbeitete das Tron-Netzwerk mehr als 5 Billionen Dollar an Stablecoin-Transaktionen. Für 2025 erwartet Sun, dass dieser Betrag auf 7 Billionen Dollar steigt. Der Großteil dieser Transaktionen findet mit USDT auf Tron statt, das inzwischen hinsichtlich des Volumens Konkurrenten wie Visa hinter sich lässt.
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