Ripple (XRP) hat seine Präsenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) weiter ausgebaut, indem es zwei neue Partner gewonnen hat: Zand Bank und das Fintech-Unternehmen Mamo. Beide Unternehmen werden die Plattform von Ripple für grenzüberschreitende Zahlungen nutzen.
Dieser Schritt folgt kurz nach der jüngsten Genehmigung der Lizenz von Ripple durch die Dubai Financial Services Authority (DFSA), wodurch das Unternehmen nun vollständig im Dubai International Financial Center (DIFC) reguliert ist. Dies geht aus einer Pressemitteilung vom Montag hervor.
Neue Partner für Ripple
Die Zusammenarbeit mit Zand Bank und Mamo ist Teil der breiteren Strategie von Ripple, die Zahlungsinfrastruktur im Nahen Osten zu transformieren. Beide Unternehmen werden Ripple Payments nutzen, eine Lösung, die digitale Assets und Blockchain-Technologie einsetzt, um internationale Überweisungen schneller, kostengünstiger und transparenter zu machen.
„Mit unserer neuen DFSA-Lizenz können wir jetzt Zahlungen von Anfang bis Ende in den VAE verwalten. Dies ermöglicht es uns, weltweit Geld rund um die Uhr zu bewegen, mit nahezu sofortiger Abwicklung,“ sagte Reece Merrick, der Managing Director für den Nahen Osten und Afrika bei Ripple.
Dieser Schritt unterstreicht die wachsende Nachfrage nach effizienten Blockchain-Lösungen in der Region. Dies gilt insbesondere jetzt, da traditionelle Finanzinstitutionen und Fintech-Unternehmen nach schnelleren und zuverlässigeren Transaktionen streben.
Zand Bank und Mamo setzen auf Innovation
Zand Bank ist die erste vollständig digitale Bank in den VAE mit einer Banklizenz. Das Unternehmen sieht die Zusammenarbeit mit Ripple als logischen Schritt in ihrer Mission, digitale Asset-Dienste anzubieten. Zand Bank plant zudem, eine stablecoin zu lancieren, die durch den AED (Vereinigte Arabische Emirate Dirham) gedeckt wird, was ihre Position als Innovator im regionalen Finanzsektor weiter stärkt.
Für Mamo, ein auf Verbraucher ausgerichtetes Fintech, bietet die Zusammenarbeit mit Ripple eine Möglichkeit, ihr internationales Zahlungsnetzwerk weiter auszubauen. CEO Imad Gharazeddine betonte, dass die Blockchain-Technologie von Ripple Unternehmen in den VAE ermöglichen wird, international mit Vertrauen zu wachsen.
Die Expansion in die VAE ist Teil der breiteren Pläne von Ripple. Diese Pläne betreffen die Integration von Blockchain-Technologie in die finanzielle Infrastruktur der Region. Das Unternehmen ist derzeit auch in Gesprächen mit Regulierungsbehörden in den VAE über Stablecoin-Politik und die Zukunft digitaler Assets. Darüber hinaus bereitet sich Ripple auf den Start von Hidden Road in Abu Dhabi vor, einem Kryptobroker, der früher in diesem Jahr für 1,25 Milliarden Dollar von Ripple übernommen wurde.
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