Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
In den USA flammt die Diskussion über Stablecoins und ihre Rolle im Finanzsystem wieder auf. Während Banken davor warnen, dass Ersparnisse zu Krypto-Plattformen abfließen könnten, kommt aus dem Weißen Haus ein ganz anderer Ton. Ein Berater meint, die steigenden Stablecoin-Renditen könnten sogar neues Kapital in amerikanische Banken lenken.
Die Äußerung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Washington an neuer Regulierung für den Kryptosektor arbeitet. Dabei steht insbesondere die Frage im Raum, ob Stablecoins mit Rendite eine Bedrohung für traditionelle Banken darstellen oder vielmehr eine neue Quelle für Geldströme bieten können.
Patrick Witt, geschäftsführender Direktor des White House Council of Advisors for Digital Assets, betont die Bedeutung der ausländischen Dollarnachfrage. Seiner Meinung nach tauschen viele ausländische Nutzer ihre lokale Währung in Stablecoins, die von amerikanischen Anbietern herausgegeben werden.
„Ausländer tauschen ihre lokale Währung in Stablecoins eines amerikanischen Herausgebers um“, schrieb Witt auf X. „Die weltweite Nachfrage nach Dollars ist enorm.“
Laut Witt fließt dieses Geld letztlich ins amerikanische Finanzsystem. Stablecoin-Emittenten halten in der Regel Dollar oder US-Staatsanleihen, um ihre Tokens abzusichern.
Trotzdem teilen Banken diese optimistische Sichtweise nicht. Besonders in Washington wird intensiv über Gesetzesvorlagen wie den CLARITY Act und den GENIUS Act diskutiert, die unter anderem Richtlinien für Stablecoins festlegen sollen.
Analysten der Bank Standard Chartered warnen, dass das Wachstum von Stablecoins zu einem Rückgang von Bankguthaben führen könnte. In einem Forschungsbericht schätzt die Bank, dass amerikanische Bankeinlagen um bis zu ein Drittel des Stablecoin-Marktwertes sinken könnten, falls die Akzeptanz stark zunimmt.
Vor allem regionale Banken befürchten, dass gelockerte Regeln für Stablecoins die lokale Kreditvergabe beeinträchtigen könnten. Christopher Williston, Vorsitzender der Independent Bankers Association of Texas, warnte davor, dass Gesetzeslockerungen Auswirkungen auf die lokalen Volkswirtschaften haben könnten.
„Es ist schlichtweg unmöglich, im Kampf um Liquidität, die die Wirtschaft unserer Gemeinden am Laufen hält, nachzugeben”, betonte er.
Die EZB will Europa mit dem digitalen Euro unabhängiger von ausländischen Zahlungssystemen machen und mehr Kontrolle über den Zahlungsverkehr gewinnen.
Schweden prüft erneut die Einführung einer digitalen Krone. Hintergrund ist die Sorge, dass ausländische Stablecoins und der digitale Euro die Landeswährung schwächen könnten.
HSBC führt den Stablecoin RedCoin für 3,3 Millionen Nutzer des Zahlungsdienstes PayMe in Hongkong ein. Die Bank ermöglicht damit Kryptozahlungen und will später auch Anlagemöglichkeiten anbieten.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 210 Dollar steigt. Doch wie realistisch ist diese Prognose?