Newsbit
Im Store ansehen
Ansehen

Das europäische Kryptogesetz MiCA nimmt zunehmend Gestalt an. Mit Slowenien steht erstmals ein heimischer Emittent eines regulierten Stablecoins im europäischen Register. Zugleich wächst die Zahl der Banken und anderer Finanzinstitute, die eine Genehmigung für Kryptodienstleistungen erhalten.

Der slowenische Zahlungsdienstleister Dinaro wurde in das Register der Aufsichtsbehörde ESMA aufgenommen. Damit hat Slowenien seinen ersten Emittenten eines sogenannten E-Geld-Tokens, der unter MiCA offiziellen Bezeichnung für eine Form von Stablecoin, die an eine einzelne amtliche Währung gekoppelt ist.

Die Entwicklung zeigt vor allem, wie schnell der regulierte Kryptomarkt in Europa wächst. Inzwischen sind 325 Unternehmen als Anbieter von Kryptodienstleistungen registriert, darunter zunehmend auch klassische Banken.

Slowenien erhält erste MiCA-Zulassung dieser Art

Dinaro erschien am Mittwoch in der neuesten Fassung des Registers der European Securities and Markets Authority (ESMA). Es ist der erste in Slowenien ansässige Anbieter auf der europäischen Liste der Emittenten von E-Geld-Token, auch EMTs genannt. Das Register umfasst inzwischen 43 Einträge.

Dinaro ist ein E-Geld-Institut und steht unter der Aufsicht der Bank von Slowenien. Das Unternehmen bietet verschiedene Zahlungsdienste an, darunter die Ausgabe und Akzeptanz von Zahlungskarten. Nach eigenen Angaben verfügt Dinaro zudem über eine Principal Membership bei Mastercard.

Unter MiCA ist Dinaro als Emittent von EMTs registriert. Dabei handelt es sich um Token, die an eine einzelne amtliche Währung wie den Euro oder den US-Dollar gekoppelt sind und deren Wert dieser Währung folgen soll.

In der Praxis ähneln diese Token stark Stablecoins. Das europäische Regelwerk unterscheidet rechtlich jedoch zwischen verschiedenen Arten von Stablecoins, je nachdem, woran ihr Wert gekoppelt ist.

Immer mehr Banken erhalten Genehmigungen für Kryptodienstleistungen

Auch das separate europäische Register für Anbieter von Kryptodienstleistungen wächst weiter. Darin stehen Unternehmen, die unter MiCA die Erlaubnis haben, etwa Kryptowerte zu verwahren, Transaktionen auszuführen, Aufträge weiterzuleiten oder Beratung anzubieten.

Nach der jüngsten Aktualisierung umfasst diese Liste 325 Unternehmen. Auffällig ist, dass es längst nicht mehr nur um spezialisierte Kryptofirmen geht.

Zu den neuesten Einträgen gehören etwa der tschechische Kreditgeber Partners Banka und die deutsche Volksbank Beilstein-Ilsfeld-Abstatt. Damit drängen klassische Banken immer sichtbarer in den regulierten europäischen Kryptomarkt.

Für MiCA ist das eine wichtige Entwicklung. Das Gesetz soll nicht nur bestehende Kryptounternehmen unter einen einheitlichen europäischen Regulierungsrahmen bringen, sondern ermöglicht auch traditionellen Finanzinstituten, Kryptodienstleistungen reguliert anzubieten.

Auffällig ist allerdings, dass das tschechische Unternehmen Altlift aus dem Register verschwunden ist. Das Unternehmen war erst Anfang Juli aufgenommen worden und hatte die Erlaubnis, unter anderem Kundenaufträge auszuführen und weiterzuleiten sowie zu digitalen Vermögenswerten zu beraten. Warum Altlift nicht mehr auf der Liste steht, geht aus der jüngsten Aktualisierung nicht hervor.

Ein MiCA-Register bleibt auffällig leer

Nicht jeder Bereich des europäischen Kryptomarkts entwickelt sich gleich schnell. Während das Register für Kryptodienstleister inzwischen 325 Unternehmen umfasst und die EMT-Liste 43 Einträge enthält, ist im Register für sogenannte Asset-referenced Token (ARTs) weiterhin kein einziger Anbieter verzeichnet.

Dabei handelt es sich um Token, deren Wert nicht an eine einzelne amtliche Währung gekoppelt sein muss, sondern sich beispielsweise auf mehrere Währungen, Rohstoffe oder andere Vermögenswerte beziehen kann.

Auch die Liste der Anbieter, die die MiCA-Vorgaben nicht erfüllen, blieb bei der jüngsten Aktualisierung unverändert. Derzeit stehen dort 167 Einträge.

Die neuesten Zahlen zeigen damit eine klare Verschiebung. Der regulierte europäische Kryptomarkt wird größer und zieht zunehmend Akteure aus der traditionellen Finanzwelt an. Der Eintritt von Banken und Zahlungsunternehmen zeigt, dass MiCA sich immer stärker von neuer Kryptoregulierung zu einem festen Bestandteil des europäischen Finanzsystems entwickelt.

Partnerinhalt

Schon deine 15 XRP als Willkommensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
bitvavo-mark-and-logo-grey

Donald Trump

Trump lädt große Kryptofirmen ins Weiße Haus

Donald Trump
SEC
Federal Reserve
Mehr Regulierung news

Meist gelesen

Chipmaschine
XRP, Ripple
XRP, Ripple