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Eine der größten Digitalbanken Südkoreas prüft die Nutzung von Blockchain-Technologie für internationale Finanzdienstleistungen. Dabei liegt der Fokus der Bank auf grenzüberschreitenden Zahlungen und Stablecoins. Laut Toss Bank soll die Zusammenarbeit letztlich zu schnelleren und günstigeren Finanzdienstleistungen für Millionen von Nutzern führen.
Zu diesem Zwecke hat die Toss Bank eine Kooperationsvereinbarung mit der Solana Foundation (SOL) geschlossen. Die Partner wollen untersuchen, wie sich bestehende Finanzdienstleistungen in eine blockchainbasierte Infrastruktur integrieren lassen.
In der ersten Phase des Projekts steht ein Test von internationalen Überweisungen mittels Stablecoins über das Solana-Netzwerk im Mittelpunkt. Dabei wird geprüft, ob solche Transaktionen technisch im bestehenden System der Bank umsetzbar sind.
In einer späteren Projektphase plant die Toss Bank, die Infrastruktur gemeinsam mit ausländischen Partnern zu testen. Darüber hinaus werden die Prüfungen zu Anti-Geldwäsche (AML) und Know Your Customer (KYC) intensiviert.
Darüber hinaus prüfen beide Parteien die Nutzung der Blockchain für Zahlungen, Abwicklungen und andere Finanzdienstleistungen. Auch Anwendungen rund um Kryptowährungen und tokenisierte Vermögenswerte stehen im Fokus.
Laut Jin-hyun Park, Strategieleiter bei Toss Bank, markiert die Kooperation den Beginn einer umfassenderen digitalen Transformation. „Diese Zusammenarbeit ist der Ausgangspunkt eines schrittweisen Pilotprojekts zur Implementierung einer blockchainbasierten digitalen Finanzinfrastruktur für die innovativen Dienstleistungen, die Toss Bank bereits bietet“, so Park.
Mit der Kooperation wollen Toss Bank und Solana die Grundlage für schnellere und günstigere internationale Finanzdienstleistungen für die rund 15 Millionen Kunden der Bank schaffen.
Derzeit bietet Toss Bank internationale Überweisungen in 30 Länder an und unterstützt dabei sieben wichtige Währungen. Die Bank erwartet, dass Blockchain-Technologie diese Dienstleistungen weiter ausbauen kann.
Die Kooperation ist Teil einer umfassenderen Strategie der Solana Foundation in Südkorea. Zuvor kooperierte die Organisation bereits mit Finanzinstituten wie Shinhan Card und Hanwha Asset Management.
Auch die größte Bank Südkoreas, KB Kookmin Bank, testet derzeit Blockchain-Technologie für Stablecoin-Zahlungen. Dies deutet darauf hin, dass das Interesse traditioneller Finanzinstitute an Blockchain-Infrastrukturen im Land weiter wächst.
Da die Regulierung rund um Stablecoins und Kryptowährungen in Südkorea noch in der Entwicklung ist, befinden sich viele dieser Projekte noch in der Testphase.
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