Gestern und vorgestern erlebte der Kryptomarkt einen starken Crash mit erheblichen Verlusten. Der gesamte Markt färbte sich rot, und auch amerikanische Bitcoin (BTC) Spot Exchange-Traded Funds (ETFs) wurden stark getroffen.
Am 19. Dezember verzeichneten diese Fonds einen Rekordaustrom von beeindruckenden 671,9 Millionen $, so die Daten der Analyseplattform Farside Investors. Auch gestern verzeichneten die Bitcoin-ETFs einen erheblichen Ausstrom von 277 Millionen $. Dies markiert den größten Rückgang seit der Einführung dieser Fonds.
Neben dem Rekordaustrom endeten auch 15 aufeinanderfolgende Tage mit Netto-Zuflüssen bei BTC-Fonds.
Wichtigste Fonds stark getroffen
Die größten Verlierer waren die Fonds von Fidelity, Grayscale und ARK Invest, die vorgestern Verluste von 208,5 Millionen $, 208,6 Millionen $ und 108,4 Millionen $ verzeichneten. Auffällig war, dass BlackRocks IBIT ETF unberührt blieb, ohne Netto-Zuflüsse oder -Abflüsse an diesem Tag.
Gestern musste jedoch auch BlackRock einen Ausstrom von 72,7 Millionen $ verzeichnen. Fidelity und ARK erlitten am selben Tag Verluste von 71,9 Millionen $ bzw. 87 Millionen $.
Preisrückgänge dominieren den Markt
Bitcoin fiel gestern kurzzeitig auf ein Tief von 93.000 $, was einem Rückgang von fast 14 % im Vergleich zum kürzlichen Allzeithoch (ATH) entspricht. Altcoins wurden noch härter getroffen; so verlor Chainlink (LINK) ganze 33 % seines Wertes. Dennoch zeigt der Markt inzwischen Widerstandskraft. Viele Projekte verzeichnen wieder kräftige Erholungsbewegungen, und Bitcoin ist zum Zeitpunkt des Schreibens auf 98.500 $ gestiegen.
Bullenmarkt noch nicht vorbei
Trotz der jüngsten Rückgänge bleiben viele Analysten optimistisch in Bezug auf die Fortsetzung des Bullenmarkts. Der niederländische Analyst Michaël van de Poppe prognostiziert einen spektakulären Anstieg für Bitcoin in diesem Zyklus. Laut ihm könnte der Kurs bis auf 500.000 $ steigen, basierend auf dem klassischen Regenbogendiagramm.
Van de Poppe erklärt, dass Bitcoin während des letzten Zyklus höher hätte steigen müssen, jedoch nie die extreme Phase erreichte. Er erwartet, dass ein verlängerter Zyklus den Preis diesmal deutlich höher treiben könnte.
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