Netflix arbeitet an einer neuen Komödie, in der ein bekanntes Problem für Krypto-Besitzer in einen Kampf gegen die Zeit eskaliert. Der Film, in dem Jennifer Garner eine der Hauptrollen spielt, dreht sich um ein ehemaliges Ehepaar, das entdeckt, dass seine Kryptowährungen Millionen wert sind. Doch bevor sie darauf zugreifen können, müssen sie ein seit Jahren verlorenes Passwort wiederfinden.
Kampf gegen die Zeit um 35 Millionen Dollar
In dem Film One Attempt Remaining entdeckt ein Paar, dass die Kryptowährungen, die sie Jahre zuvor auf einer Kreuzfahrt gewonnen hatten, mittlerweile 35 Millionen Dollar wert sind. Ihr Problem ist, dass das Passwort verloren gegangen ist.
Laut der Ankündigung erhalten sie eine offizielle Mitteilung von der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde SEC, wonach ihnen nur 48 Stunden bleiben. In dieser Zeit müssen sie die 35 Millionen Dollar retten, sonst verfällt der Anspruch.
Das Szenario scheint zwar leicht, greift jedoch ein bekanntes Phänomen in der Kryptowelt auf. Der Fall erinnert an Stefan Thomas, den ehemaligen CTO von Ripple. Er verlor den Zugang zu einem IronKey, der 7.000 Bitcoin (BTC) enthielt. Diese Festplatte wird nach zehn Fehlversuchen unbrauchbar.
Thomas sagte 2021, dass er bereits acht gescheiterte Versuche hinter sich hatte. Ob er das verlorene Geld jemals zurückbekommen hat, wurde seitdem nicht öffentlich gemacht. Sein Name taucht regelmäßig in Diskussionen über die Risiken des Selbstmanagements von Krypto-Wallets auf.
Die endlose Suche von James Howells
Filme und Serien, in denen Krypto eine zentrale Rolle spielt, sind rar. Frühere Produktionen wie Money Plane oder die Dokumentation Trust No One: The Hunt for the Crypto King erreichten den Mainstream, blieben aber Nischenprodukte. Später in diesem Jahr erscheint Going Infinite, über den Untergang von FTX und den ehemaligen CEO Sam Bankman Fried. Das Thema scheint also langsam in Hollywood Fuß zu fassen.
Die bekannteste physische Suche nach verlorenen Kryptowährungen ist die von James Howells aus Wales. Er verlor 2013 eine Festplatte, die den Zugang zu 8.000 Bitcoin gewährte und vermutet, dass sie auf einer britischen Müllhalde liegt. Jahrelang versuchte er, die Erlaubnis zu bekommen, das Gelände zu durchsuchen. Im März dieses Jahres schien es kaum noch rechtliche Wege zu geben.
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