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Sie haben sicherlich schon von dem Mann gehört, der seit Jahren nach seiner verlorenen Festplatte voller Bitcoin (BTC) auf einer Müllhalde sucht. Es handelt sich um James Howells aus Newport, Wales, der überzeugt ist, dass sein verlorenes Bitcoin-Vermögen auf einer Müllkippe liegt. Trotz jahrelanger rechtlicher Auseinandersetzungen gibt er nicht auf. Nun nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung.
Howells, ein Computerexperte, verlor 2013 versehentlich eine Festplatte, auf der sich ein Bitcoin-Wallet befand, das heute auf geschätzte 600 Millionen Pfund bewertet wird. Seitdem versucht er auf unterschiedlichste Weise, Zugang zur Müllkippe zu erhalten, um sein verlorenes Vermögen zurückzugewinnen.
Die Festplatte landete damals auf der städtischen Deponie in Newport. Als Howells seinen Fehler bemerkte, bat er den Stadtrat um die Erlaubnis, nach der Festplatte zu suchen, doch sein Antrag wurde immer wieder abgelehnt. Im Laufe der Jahre hat er mehrere rechtliche Schritte eingeleitet und sogar angeboten, einen Teil des Erlöses mit der Stadt zu teilen – jedoch ohne Erfolg.
Im vergangenen Monat erlitt Howells eine juristische Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof, in der er versuchte, den Stadtrat zu zwingen, ihm Zugang zur Müllkippe zu gewähren. Das Gericht entschied, dass die Festplatte, sobald sie auf der Deponie gelandet sei, automatisch in das Eigentum der Stadt übergegangen sei.
Als wäre das nicht schon genug Rückschlag, kündigte der Stadtrat von Newport an, dass die Müllhalde bald endgültig abgedeckt und geschlossen wird. Dies würde die Chancen, die Bitcoin-Festplatte jemals wiederzufinden, praktisch auf Null reduzieren. Tatsächlich gibt es bereits Baupläne für einen Solarpark auf dem Gelände.
Die bevorstehende Schließung der Deponie kam für Howells überraschend. Er bezeichnet es als ironisch, dass der Stadtrat vor Gericht argumentierte, die Schließung der Deponie würde erhebliche Auswirkungen auf die Anwohner haben, und dies nun dennoch durchführt.
Deshalb zieht Howells eine radikale Maßnahme in Betracht: Er will die gesamte Müllhalde kaufen. Er hat dieses Vorhaben bereits mit Investitionspartnern besprochen und sieht es als ernsthafte Option. Ob dieses Vorhaben jedoch realisierbar ist, bleibt abzuwarten.
Der Stadtrat von Newport hat Howells’ Anfragen über die Jahre hinweg konsequent abgelehnt und bislang keinerlei Anzeichen dafür gegeben, dass sie bereit wären, die Deponie zu verkaufen. Währenddessen läuft die Zeit ab, und es wird immer unwahrscheinlicher, dass das Bitcoin-Vermögen jemals geborgen wird. Dennoch scheint Howells entschlossen, seine Suche – um jeden Preis – fortzusetzen.
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