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Vom 14. bis zum 18. Juli könnte die Zukunft von Krypto in den Vereinigten Staaten tiefgreifend verändert werden. Dann beginnt im Repräsentantenhaus die sogenannte ‘Crypto Week’ – eine Initiative von Donald Trump und seiner Republikanischen Partei.

Auf dem Programm stehen drei Gesetze, die alles mit Stablecoins, Kryptobörsen und dem digitalen Dollar zu tun haben. Ihr Einfluss auf die Industrie kann enorm sein.

1. GENIUS Act: Weg frei für Stablecoins

Das erste Gesetz, das auf der Agenda steht, ist der GENIUS Act. Dieses Gesetz legt einen rechtlichen Rahmen für Stablecoins fest. Der Vorschlag bestimmt, wer Stablecoins ausgeben darf, welche Anforderungen sie erfüllen müssen und unter welcher Aufsicht sie stehen. Das Gesetz erhielt zuvor bereits breite Unterstützung im Senat von sowohl Republikanern als auch Demokraten.

Die Auswirkungen sind bereits spürbar. Große amerikanische Unternehmen wie Amazon und Walmart sollen mit der Entwicklung einer eigenen Stablecoin beschäftigt sein. Für den E-Commerce könnten solche Münzen möglicherweise Milliarden an Transaktionskosten sparen.

2. CLARITY Act: Neue Regeln für Exchanges

Das zweite Gesetz, der CLARITY Act, soll endlich Klarheit darüber schaffen, wer die Aufsicht über Krypto in den USA führt. Laut dem Vorschlag werden Börsen mit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zu tun haben, nicht länger mit der SEC. Sie müssen sich registrieren, Kundengelder strikt getrennt halten und transparenter in ihrer Arbeitsweise werden.

Das Ziel ist einfach: Nutzer besser schützen und die Branche erwachsen werden lassen.

3. Anti-CBDC Act: Stopp für den digitalen Dollar

Das dritte Gesetz ist vielleicht das politisch brisanteste: der Anti-CBDC Surveillance State Act. Dieses Gesetz will einen Riegel vor die Einführung eines digitalen Dollars (CBDC) in den USA schieben. Nicht nur soll die Zentralbank keine eigene Währung herausgeben dürfen, auch das Anbieten von Diensten an Bürger wird verboten.

Der Grund? Angst vor Kontrolle. Viele Republikaner fürchten, dass ein digitaler Dollar der Regierung zu viel Macht gibt, finanzielle Verhaltensweisen der Bürger zu verfolgen. Sie verweisen auf Russland, wo der digitale Rubel bald verpflichtend wird. Kritiker behaupten, Putin nutze diese Währung, um noch mehr Kontrolle über die Bevölkerung zu erlangen.

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