Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China haben diesen Monat enorm zugenommen. Die Zölle hin und her stiegen auf beispiellose Höhen. So erhebt Amerika durchschnittliche Zölle von 145% und das asiatische Land seinerseits Zölle von 125%.
Vielleicht gibt es etwas Hoffnung. Denn der amerikanische Präsident Donald Trump gab letztes Wochenende bekannt, dass Gespräche zwischen den beiden Ländern über den eskalierenden Handelskrieg stattfinden.
Märkte warten auf Handelsgespräche
„Wir sprechen mit China,“ ließ Trump wissen. Diese Aussage kommt in einem Moment großer Unsicherheit über den wirtschaftlichen Waffenkampf zwischen beiden Ländern. Seit ihrem früheren Anstieg zu Beginn dieses Monats sind sowohl der Dow Jones als auch der Nasdaq auf einem absteigenden Ast, mit Verlusten von jeweils 3,6% und 5,8% in den letzten Wochen, gerade seit dem Zeitpunkt, als der Präsident noch Lockerungen gegenüber mehreren Ländern ankündigte.
Abhängig vom Ausgang dieser Gespräche können wir sowohl Steigerungen als auch Rückgänge auf den Märkten erwarten. Investoren sehnen sich nach Klarheit, und sollte diese kommen, könnte das natürlich das Marktsentiment positiv beeinflussen. Die amerikanische Regierung hofft, dass China zu Zugeständnissen bereit ist, jetzt, da die chinesische Wirtschaft schwere Schläge erhält. Die Frage ist jedoch, wie lange das Land diesen Druck noch aushalten kann. Gleichzeitig ist es gut möglich, dass China hart bleibt und sich weigert, den amerikanischen Forderungen nachzugeben.
Gold floriert
Während die Unsicherheit auf den Finanzmärkten anhält, behält Gold seinen Ruf als sicherer Hafen bei. Das Edelmetall leistet außergewöhnlich starke Performance und erreicht immer wieder neue Rekordhöhen. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert Gold ein Allzeithoch (ATH) von $3.458 pro Unze (ungefähr 28 Gramm). Es ist erneut eine schmerzhafte Erkenntnis, dass Bitcoin (BTC), oft als das digitale Gold bezeichnet, vorerst noch einen großen Aufholbedarf hat, um diesen Titel wirklich zu verdienen.
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