In Washington scheint der Wind des Wandels zugunsten von Krypto zu wehen, mit Donald Trump als treibender Kraft. Doch nun gibt es einen unerwarteten Rückschlag: Bo Hines, seit acht Monaten Direktor des White House Crypto Council, legt sein Amt nieder. Der Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Vereinigten Staaten als weltweiter Vorreiter bei digitalen Währungen profilieren.
Hines verlässt Krypto-Rat nach kurzer Amtszeit
Hines wurde im Dezember 2024 von Donald Trump ernannt, um das neue Beratungsgremium zu leiten. Er kehrt nun in den Privatsektor zurück. Auf X nannte er die Zusammenarbeit mit dem KI- und “Crypto Czar” David Sacks “die Ehre seines Lebens” und lobte ihre gemeinsamen Bemühungen, Amerika zur “Krypto-Hauptstadt der Welt” zu machen.
Ein Nachfolger ist noch nicht benannt. Laut der Krypto-Journalistin Eleanor Terrett wird der derzeitige stellvertretende Direktor Patrick Witt als Anwärter genannt. Witt hat keine direkte Erfahrung mit der Kryptoindustrie, verfügt jedoch über einen Hintergrund in politischen Funktionen innerhalb der Regierung.
Trump setzt pro-Krypto-Kurs fort
Der White House Crypto Council wurde gegründet, um die Politik rund um Kryptowährungen, Blockchain und digitale Vermögenswerte zu koordinieren. Damit brach Trump mit der Politik der Biden-Administration, in deren Rahmen die Aufsichtsbehörde SEC mehrere Klagen gegen große Krypto-Unternehmen anstrengte.
Seit seinem Amtsantritt hat Trump große Schritte unternommen. Im Januar unterzeichnete er das Gesetz für eine nationale Bitcoin (BTC)-Reserve. Im Juli folgte die Verabschiedung des GENIUS Act, der Unternehmen klare Rahmenbedingungen gibt, um eigene Stablecoins zu lancieren. Dieses Gesetz soll Innovation fördern und Verbraucher schützen.
Mit dem Abgang von Hines stellt sich die Frage, ob Trumps ehrgeizige Krypto-Agenda unvermindert fortgeführt wird. Investoren blicken gespannt darauf, welchen Kurs das Weiße Haus in den kommenden Monaten einschlagen wird.
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