Im April 2022 versuchte der Technologiegigant Intel, in die Welt des crypto mining einzusteigen, mit der Einführung seiner Blockscale-Chips. Diese speziell entwickelten Intel Bitcoin (BTC) Miningchips waren für das effiziente Mining von Proof-of-Work (PoW) Kryptowährungen wie Bitcoin gedacht.
Große Parteien wie Argo Blockchain und Block Inc. waren sofort an der fortschrittlichen Hardware interessiert. Doch es kam anders.
Intels Miningchips nur von kurzer Dauer
Das Abenteuer war nur von kurzer Dauer. Bereits nach einem Jahr, im April 2023, zog Intel den Stecker aus dem Projekt. Bestellungen wurden nicht mehr angenommen und ein Jahr später, im April 2024, wurde die Lieferung vollständig eingestellt. Die Zeitwahl schien durch die schwierigen Marktbedingungen beeinflusst zu sein, da Bitcoin zu der Zeit um die $25.000 handelte, abhängig vom spezifischen Zeitpunkt, den man betrachtet.
Ob es ein kluger Schachzug war? Das bleibt die Frage. Seit der Einstellung der Intel Bitcoin Miningchips hat der Markt eine beeindruckende Rückkehr hingelegt. Der Preis der größten Krypto sprang auf ein neues Allzeithoch (ATH) von fast $109.000 im letzten Januar. Gleichzeitig ist auch die gesamte Hashrate des Bitcoin-Netzwerks enorm gestiegen, auf ein ATH von über 900k TH/s. Es deutet darauf hin, dass viele neue Miner dem Netzwerk beigetreten sind.
Ein Verlust von Millionen
Während der Kryptomarkt florierte, erlebte Intel eine weniger rosige Periode. Anfang 2022 war die Aktie noch etwa $50 wert. Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Kurs bei $19,24, was fast 63% niedriger ist als vor zwei Jahren.
Rückblickend hätte Intel an einem erheblichen Marktanteil der Miningchipindustrie teilhaben können, der jetzt hauptsächlich an dominante Parteien wie Bitmain geht. Laut einem Bericht des Marktforschungsunternehmens Technavio wird erwartet, dass der weltweite Markt für Kryptowährungs-Mininghardware zwischen 2024 und 2029 um etwa $19,77 Milliarden wachsen wird. Vielleicht hätte sich Intel
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