Stablecoins spielen im Jahr 2025 eine zunehmend größere Rolle im täglichen Zahlungsverkehr. Neue Zahlen zeigen, dass Tethers Stablecoin USDT in diesem Jahr Transaktionen unter 1.000 Dollar im Wert von über 150 Milliarden Dollar abgewickelt hat. Damit wird deutlich, dass die Krypto-Adoption sich nicht nur auf Handel und Spekulation beschränkt, sondern zunehmend auch echte Zahlungen umfasst. Was sagt das über den Stand von Krypto im Jahr 2025 aus?
USDT-Zahlungen zeigen echte Krypto-Adoption
Tether (USDT) hat sich im Jahr 2025 zu einem wichtigen Zahlungsmittel in der Krypto-Welt entwickelt. Laut Daten von Chainalysis und Artemis, geteilt von Tether-CEO Paolo Ardoino, wurden dabei 156 Milliarden Dollar für kleine Transaktionen bis maximal 1.000 Dollar umgeschlagen.
Solche Zahlungen deuten in der Regel nicht auf Trading hin, sondern auf den täglichen Gebrauch. Man denke an Lohnzahlungen, internationale Überweisungen, Ersparnisse oder einfache Zahlungen zwischen Personen. Gerade diese Transaktionen zeigen, wie Krypto immer häufiger als Alternative zu traditionellen Banken genutzt wird.
In früheren Nachrichten zu Stablecoins war bereits zu lesen, dass Stablecoins in Ländern an Bedeutung gewinnen, in denen der Zugang zu Dollar eingeschränkt ist. USDT fungiert dort als digitale Dollar-Alternative, ohne die Einbindung einer Bank.
Stablecoins als Alternative zu Banken und Bargeld
Das Wachstum kleiner USDT-Transaktionen ist seit Jahren sichtbar, beschleunigte sich jedoch stark in den Jahren 2024 und 2025. In diesem Jahr wurden durchschnittlich mehr als 500 Millionen Dollar pro Tag an kleinen USDT-Zahlungen abgewickelt.
Vor allem in aufstrebenden Märkten wird USDT als Ersatz für Bargeld oder teure Banküberweisungen genutzt. In Ländern mit hoher Inflation oder eingeschränkten Bankdienstleistungen bietet eine Stablecoin wie USDT Stabilität und Geschwindigkeit. Dies passt in einen größeren Trend, bei dem Krypto, ähnlich wie Bitcoin (BTC), zunehmend eine praktische Funktion neben der Investition einnimmt.
Regulierung und Infrastruktur spielen eine große Rolle
Auch Regulierung spielt eine wichtige Rolle im Wachstum von USDT. In den Vereinigten Staaten sorgte der sogenannte GENIUS Act für mehr Klarheit rund um Payment-Stablecoins. Das gab Unternehmen und Institutionen mehr Vertrauen in die Nutzung von dollar-gestützten Token.
In Europa wurden die Regeln durch MiCA strenger, wodurch einige Plattformen weniger USDT anbieten. Trotzdem scheint das die weltweite On-Chain-Aktivität kaum zu beeinträchtigen. Darüber hinaus investiert Tether stark in Infrastruktur. Dabei wird auf schnellere und kostengünstigere Netzwerke, einschließlich Lightning-ähnlicher Bezahllösungen, gesetzt. Laut Ardoino soll USDT vor allem als „finanzielle Infrastruktur“ dienen und nicht nur als Handelsmittel.
Russland legt Starttermin für digitalen Rubel fest
Russland führt den digitalen Rubel am 1. September ein – trotz europäischer Sanktionen und Sorgen über den internationalen Zahlungsverkehr.
Französische Großbank steigt mit eigenem Euro-Coin in den Kryptomarkt ein
In Europa arbeiten immer mehr Banken an eigenen Stablecoins. Nun gibt auch die zweitgrößte Bank Frankreichs mit EURXT einen Euro-Stablecoin auf Ethereum aus.
Circle-Aktie bricht nach Stablecoin-Vorstoß von 140 Unternehmen um 17 Prozent ein
Der USDC-Emittent Circle büßte mehr als 17 Prozent ein, nachdem 140 Unternehmen einen konkurrierenden Stablecoin angekündigt hatten. Wie ernst ist die Gefahr?
Meist gelesen
Machine-Learning-Algorithmus sagt XRP-Kurs für den 1. Juli 2026 voraus
KI-Modelle prognostizieren weitere Schwäche für XRP. Große Abverkäufe durch Wale und sinkende Aktivität belasten den Kurs erheblich.
XRP verschwindet in großem Stil von Binance: Was bedeutet das für den Kurs?
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
AI-Prognose: Wie wahrscheinlich ist es, dass XRP bis 2030 auf 20 Dollar steigt?
Das KI-Modell ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen XRP-Kurs von 20 Dollar im Jahr 2030 als gering ein. Die mittlere Prognose liegt deutlich niedriger.
