Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen
und 15 XRP gratis sichern
Südafrika will es Unternehmen erschweren, Stablecoins für Zahlungen ins Ausland zu nutzen. Die Zentralbank und das Finanzministerium wollen solche Transaktionen denselben Regeln unterwerfen wie klassische grenzüberschreitende Geldströme.
Damit gerät ausgerechnet eine Anwendung unter Druck, durch die Stablecoins zuletzt deutlich an Bedeutung gewonnen haben. Unternehmen können digitale Dollar nutzen, um ausländische Lieferanten direkt zu bezahlen – häufig ohne die längeren Abwicklungszeiten klassischer internationaler Banküberweisungen.
Die Kryptobranche warnt, strengere Vorgaben könnten südafrikanische Unternehmen benachteiligen. Die Zentralbank sieht es genau umgekehrt: Wer digitales Geld ins Ausland transferiert, soll nach Auffassung der Aufsicht denselben Regeln unterliegen wie jemand, der dafür eine Bank nutzt.
Nach den vorgeschlagenen Regeln könnten südafrikanische Unternehmen Stablecoins künftig nicht mehr ohne Weiteres an eine ausländische Gegenpartei senden. Eine solche Zahlung könnte als Kapitaltransfer ins Ausland gewertet werden und damit unter bestehende Devisenvorschriften fallen.
Das dürfte vor allem Unternehmen treffen, die Stablecoins zur Bezahlung grenzüberschreitender Lieferanten nutzen.
Stablecoins sind digitale Coins, die meist an eine klassische Währung wie den US-Dollar gekoppelt sind. Ein südafrikanischer Importeur kann dadurch etwa digitale Dollar direkt an einen Lieferanten schicken. In bestimmten Fällen kann das schneller und günstiger sein als eine herkömmliche internationale Zahlung.
Auffällig ist, dass Privatpersonen offenbar mehr Spielraum behalten. Sie dürfen jährlich bis zu 2 Millionen südafrikanische Rand, rund 120.000 Dollar, ohne vorherige Genehmigung ins Ausland überweisen. Mit Zustimmung der Steuerbehörde kann dieser Betrag auf 10 Millionen Rand steigen.
Damit könnte die ungewöhnliche Situation entstehen, dass eine Privatperson mehr Möglichkeiten hat, Stablecoins ins Ausland zu senden, als ein Unternehmen, das einen Lieferanten bezahlen muss.
Aus der südafrikanischen Kryptobranche kommt deutliche Kritik. VALR-Chef Farzam Ehsani warnt, Unternehmen würden internationale Zahlungen nicht einfach einstellen, wenn lokale Plattformen diese nicht mehr anbieten könnten.
Stattdessen könnten sie seiner Einschätzung nach auf ausländische oder informelle Anbieter ausweichen. Die strengeren Regeln könnten damit ausgerechnet Aktivitäten von südafrikanischen Plattformen verdrängen, die der lokalen Aufsicht unterliegen.
Auch Luno befürchtet, dass südafrikanische Unternehmen international ins Hintertreffen geraten. Firmen in anderen Ländern können Stablecoins weiter nutzen, um internationale Zahlungen schnell abzuwickeln, während lokale Unternehmen möglicherweise mit zusätzlichen Beschränkungen konfrontiert werden.
Die südafrikanische Zentralbank verteidigt die Pläne dagegen. Gouverneur Lesetja Kganyago hält es für nicht nachvollziehbar, dass eine internationale Zahlung über eine Bank streng kontrolliert wird, eine vergleichbare Zahlung mit digitalen Vermögenswerten aber außerhalb dieser Regeln bleiben soll.
Nach dieser Logik sollte nicht die verwendete Technologie darüber entscheiden, welche Regeln für Geldtransfers ins Ausland gelten.
Genau darin liegt der Konflikt. Stablecoins gelten weltweit zunehmend als günstigere und schnellere Alternative zu klassischen internationalen Zahlungen.
Vor allem in Ländern, in denen der Zugang zu Dollar begrenzt ist oder internationale Bankzahlungen teuer und langsam sind, können digitale Dollar attraktiv sein. Unternehmen können damit Werte direkt an eine ausländische Gegenpartei übertragen, ohne denselben traditionellen Zahlungsweg nutzen zu müssen.
Südafrika droht nun ausgerechnet diese geschäftliche Nutzung strenger zu behandeln.
Endgültig beschlossen sind die Regeln noch nicht. Die Regierung führt bis Ende September eine öffentliche Konsultation durch, in der Unternehmen und andere Marktteilnehmer Stellung nehmen können. Danach wird sich zeigen, wie viel Spielraum südafrikanische Unternehmen am Ende behalten, um Stablecoins weiterhin für internationale Zahlungen zu nutzen.
Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.
Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.
👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten
Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.
Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.
Sicher bezahlen mit
Südkorea erwägt nach dem Binance-Hack strengere Krypto-Regeln. Börsen könnten verpflichtet werden, 99 Prozent ihrer Kryptobestände offline zu verwahren. Das könnte jedoch Auszahlungen an Kunden verzögern.
Frankreich will eine Meldepflicht für Krypto-Bestände ab 100.000 Euro in selbstverwalteten Wallets einführen. Das Parlament stimmte dafür, doch ob das Gesetz kommt, ist noch offen.
Die Kryptobranche verliert ihre Verbündeten im Kongress. Dennoch dürften die Folgen aus mehreren Gründen begrenzt bleiben.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
ChatGPT rechnet für Ende 2026 mit einem XRP-Kurs von 1,45 Dollar. Welches Kurspotenzial gibt es und welche Kursmarken sind wichtig?
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.