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Krypto bietet enorme Vorteile, bringt jedoch auch eine gewisse Eigenverantwortung mit sich. Während eine Bank als zentrale Instanz Fehler manchmal noch rückgängig machen kann, ist die Blockchain unumkehrbar. Und genau das wurde einer britischen Frau zum Verhängnis. Sie bezeichnete es selbst als ihren „schlimmsten Fehler überhaupt“, als sie versehentlich einen unscheinbaren USB-Stick wegwarf.
Ellie Hart, eine 34-jährige Lehrerin aus England, war gerade beim Frühjahrsputz, als sie achtlos einen USB-Stick in den Mülleimer warf. Was sie in dem Moment nicht wusste: Sie entsorgte damit ihre gesamte digitale Ersparnis – ganze 3 Millionen Pfund in Kryptowährungen, umgerechnet rund 2,5 Millionen US-Dollar.
Der Stick lag schon seit Langem in einer Krimskrams-Schublade zwischen alten Kassenzetteln, leeren Batterien und einem Kabelgewirr. „Ich dachte, das sei so ein alter USB-Stick von der Schule“, erzählt Ellie. „Ohne weiter darüber nachzudenken, habe ich ihn einfach weggeworfen.“
Erst als ihr Partner Tom den Stick benutzen wollte, wurde ihnen das ganze Ausmaß des Fehlers bewusst. „Wir sahen uns an und wussten sofort: Das ist richtig schlimm“, sagt Ellie. Was folgte, war eine Mischung aus Panik, Ungläubigkeit und Stress.
Das Paar sagt, dass der Vorfall sie emotional stark mitgenommen hat. „Wir versuchen, unser Leben wieder in den Griff zu bekommen, aber es ist schwer“, so Ellie. Der Verlust der millionenschweren Kryptowährungen wirft ihre Zukunftspläne über den Haufen und belastet ihre Beziehung.
Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig der richtige Umgang mit Kryptowährungen ist. Selbstverwaltung wird grundsätzlich empfohlen, bringt aber auch Verantwortung mit sich. So hatte das Paar keine ordentlichen Backups ihrer Seed-Phrases. Verliert man seinen USB-Stick, kann man mit der Seed-Phrase trotzdem noch auf die Krypto-Vermögenswerte zugreifen.
Für diejenigen, die sich selbst keine sichere Verwaltung zutrauen, besteht immer die Möglichkeit, ihre Mittel auf einer vertrauenswürdigen Börse zu lagern. Allerdings haben wir auch gesehen, dass Unternehmen zusammenbrechen können – wie FTX im Jahr 2022.
Eine weitere Option ist die Investition in Bitcoin (BTC) Spot Exchange Traded Funds (ETFs). Damit investiert man indirekt in Bitcoin, während ein Fondsverwalter für die Aufbewahrung und Sicherheit zuständig ist. Diese Fonds unterliegen der traditionellen Finanzregulierung in den USA und gelten als relativ sicher und gut kontrolliert.
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