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Das japanische Unternehmen Metaplanet hat Bitcoin (BTC) im Wert von rund 320 Millionen Dollar zwischen mehreren Wallets verschoben. Die Transaktion löste Spekulationen aus, ob das börsennotierte Unternehmen einen Teil seines großen Bitcoin-Bestands verkaufen wollte. CEO Simon Gerovich weist das zurück und betont, dass kein einziger Bitcoin verkauft wurde.
Die Analyseplattform Lookonchain meldete gestern, dass 5.014 Bitcoin aus Wallets verschoben wurden, die Metaplanet zugeordnet werden. Zum damaligen Bitcoin-Kurs hatte die Transaktion einen Wert von etwa 320 Millionen Dollar.
Das Volumen der Transaktion zog schnell Aufmerksamkeit auf sich. In sozialen Netzwerken wurde darüber spekuliert, ob Metaplanet möglicherweise dabei war, einen Teil seines umfangreichen Bitcoin-Bestands zu verkaufen.
Nach Angaben von Gerovich war das in diesem Fall nicht der Fall. Die Bitcoin seien lediglich zwischen verschiedenen Wallets verschoben worden, die Metaplanet zur Verwahrung nutzt.
„Wir haben in den vergangenen 24 Stunden 5.014 BTC zwischen Metaplanet-Wallets verschoben. Es handelte sich um eine normale interne Umbuchung. Es wurde kein Bitcoin verkauft, unser Bestand liegt unverändert bei 43.000 BTC“, so Gerovich.
Mit 43.000 BTC zählt Metaplanet zu den größten börsennotierten Bitcoin-Haltern weltweit. Das japanische Unternehmen hat seine Strategie in den vergangenen Jahren zunehmend auf Bitcoin ausgerichtet.
Entsprechend genau werden Bewegungen aus den Wallets des Unternehmens verfolgt. Ein Verkauf von Tausenden Bitcoin würde nicht nur eine deutliche strategische Veränderung signalisieren, sondern könnte auch die Stimmung unter Anlegern beeinflussen.
Anleger achten zunehmend darauf, wie sich große Bitcoin-Halter verhalten. Im Fokus steht vor allem, ob Unternehmen weitere Bitcoin kaufen oder Teile ihrer Bestände verkaufen.
Letzteres ist inzwischen bei Michael Saylors Strategy der Fall. Das US-Unternehmen hat zuletzt Teile seines Bitcoin-Bestands verkauft.
Seit Anfang Juli hat Strategy bereits 6.916 BTC veräußert. Die frei gewordenen Mittel werden unter anderem genutzt, um die Dollarreserve stabil zu halten und Verpflichtungen im Zusammenhang mit STRC zu erfüllen.
STRC ist eine Vorzugsaktie, über die Strategy zuvor Kapital unter anderem für den Kauf von Bitcoin aufgenommen hatte. Auf diese Aktien zahlt das Unternehmen Anlegern eine Dividende.
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