Während die Aktienmärkte weltweit Milliarden verlieren und Investoren mit Unsicherheit durch geopolitische Spannungen kämpfen, hält Michael Saylor an seiner Strategie fest: mehr Bitcoin (BTC) kaufen.
Strategy lässt sich nicht durch Kursstürze abschrecken
Saylors Unternehmen Strategy, mittlerweile berüchtigt für seinen Bitcoinhunger, kaufte Ende März noch 22.048 Bitcoin dazu. Damit beläuft sich der gesamte Bitcoinbestand des Unternehmens nun auf 528.185 Bitcoin. Laut Daten von SaylorTracker liegt die Rendite dieser Investition mittlerweile bei etwa 24%, was mehr als 8,6 Milliarden Dollar an unrealisiertem Gewinn entspricht.
Trotz einer kürzlichen Pause von zwei Wochen in der Kaufpolitik scheint er im typischen Saylor-Stil bereits wieder auf neue Bitcoinankäufe hinzuweisen. Der jüngste Preisrückgang von Bitcoin unter 80.000 Dollar hält ihn offenbar nicht davon ab.
Nach Wochen der Unruhe scheinen sich die Märkte vorsichtig zu stabilisieren. Der Handelskrieg zwischen den USA und China flammte erneut auf, als Trump neue Tarife ankündigte, was zu einer starken Korrektur an den Aktienmärkten von über fünf Billionen Dollar führte.
Inzwischen hat das Weiße Haus jedoch eine Pause für die meisten Länder eingelegt, und die Fed ließ wissen, bereit zu sein einzugreifen, falls sich die Situation verschlechtert. Auch die Kryptowährungsmärkte wurden getroffen, obwohl Bitcoin relativ stabil bleibt.
Zunehmendes Interesse als Absicherung gegen Inflation
Während der Paris Blockchain Week 2025 ließ Adam Back, CEO von Blockstream, wissen, dass die wirtschaftlichen Bedingungen gerade zugunsten von Bitcoin arbeiten könnten. Laut ihm könnten die Inflationsraten in den nächsten zehn Jahren auf 10 bis 15 Prozent steigen, was Investitionen in traditionelle Vermögensklassen zunehmend unattraktiver macht.
Back sieht ein Szenario vor sich, in dem Bitcoin ernsthaft an Boden gegenüber Gold gewinnt. Nicht nur als Wertspeicher, sondern auch in Anwendungen, in denen Gold bisher der Standard war.
Was wir jetzt sehen, ist eine langsam verändernde Haltung der Investoren gegenüber Bitcoin. Wo es einst als rein spekulatives Gut gesehen wurde, gewinnt es nun an Boden als Alternative zu Gold, besonders in unsicheren wirtschaftlichen Zeiten.
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