Während die globalen Aktienmärkte Anfang April noch ihre schlechtesten Tage seit Jahren erlebten, hat sich die Stimmung mittlerweile komplett gedreht. In den Vereinigten Staaten sahen wir letzte Woche sogar eine bemerkenswert starke Erholung. Der Anlass? Präsident Trump milderte zeitweise die Importzölle, und auch die amerikanische Zentralbank zeigte sich entgegenkommend.
Der S&P 500 sprang um 1,8% nach oben und der Nasdaq 100 legte sogar noch mit 1,9% drauf. Damit war es die beste Woche für amerikanische Aktien seit Ende 2023.
Trump mildert Importzölle zeitweise
Die Wendung in der Marktstimmung wurde teilweise durch eine unerwartete Ankündigung von Präsident Trump am 9. April 2025 verursacht. Er gab bekannt, dass er die zuvor erhöhten Importzölle für die meisten Länder zeitweise lockert. Konkret bedeutet dies eine Pause von 90 Tagen bei den erhöhten Zöllen, wobei für mehr als 75 Länder nun ein reduzierter Basistarif von 10% gilt—vorausgesetzt, sie haben selbst keine Gegenmaßnahmen gegen den amerikanischen Handelsdruck ergriffen.
Damit nicht genug. Trump fügte noch eine Erweiterung der Politik hinzu: Verschiedene elektronische Produkte, einschließlich Smartphones, PCs und Computerbildschirme, sind vorläufig vollständig von zusätzlichen Abgaben befreit. Diese Nachricht wurde von den Anlegern begeistert aufgenommen und brachte sofort Entlastung für einen angespannten Markt.
Federal Reserve beruhigt die Anleger
Als ob das noch nicht genug wäre, kam auch die amerikanische Zentralbank in Bewegung. Susan Collins, Vorsitzende der Boston Fed, erklärte, dass die Federal Reserve „absolut bereit“ ist, einzugreifen, wenn die Märkte unruhig werden. Diese beruhigenden Worte gaben den Anlegern zusätzliches Vertrauen und sorgten für einen positiven Abschluss der Handelswoche.
Ihre Aussagen schürten die Hoffnung, dass die Zentralbank bereit ist, die Zinsen zu senken, wenn die Situation es erfordert. Und das ist genau das Signal, auf das die Finanzmärkte, und insbesondere auch der Kryptosektor, schon seit einiger Zeit warten. Eine Zinssenkung könnte nämlich eine erhebliche Kapitalinjektion für risikoreiche Märkte bedeuten.
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