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In Russland sind sieben Mitarbeiter des staatlichen Energieunternehmens Rosseti wegen des Verdachts der Beteiligung an illegalem Kryptomining festgenommen worden. Der Betrug soll dem Energieversorger Schäden in Millionenhöhe verursacht haben. Die russische Regierung intensiviert mittlerweile den Kampf gegen Stromdiebstahl durch Miner erheblich.
Die russische Polizei hat sieben Mitarbeiter des Netzbetreibers Rosseti festgenommen. Es handelt sich um Personal mit unterschiedlichen Funktionen, von Elektrikern bis hin zu Chefingenieuren.
Laut lokalen Medien halfen die Verdächtigen gegen Bezahlung bei der Manipulation von Stromzählern, der Umgehung von Inspektionen und interne Infos weiterzugeben. Dadurch konnten zwei Mining-Zentren in der Stadt Chekhov, nahe Moskau, jahrelang außerhalb des Sichtfelds der Aufsichtsbehörden operieren. Der Schaden wird vom Innenministerium auf etwa 10 Millionen Rubel geschätzt, was umgerechnet 127.000 Dollar entspricht.
Die Festnahmen sind Teil eines umfassenderen landesweiten Vorgehens. Anfang dieses Monats wurde in Transbaikalien eine große illegale Operation entdeckt, bei der Strom auf Kosten eines Bergbau- und Chemieunternehmens abgezapft wurde. Der Schaden belief sich dort auf mehrere Millionen.
In einigen Regionen, wie Südburjatien und dem Transbaikal-Gebiet, werden bereits Gesetzesentwürfe vorbereitet, die das Mining ab 2026 vollständig verbieten sollen.
Illegales Kryptomining ist nicht nur in Russland ein Problem. In Malaysia ist es laut dem Energieversorger Tenaga Nasional mittlerweile eine nationale Krise. Stromdiebstahl durch Bitcoin (BTC)-Miner hat dem Unternehmen bereits über 1,1 Milliarden Dollar gekostet.
Die malaysische Regierung hat nach eigenen Angaben in den letzten fünf Jahren etwa 14.000 illegale Mining-Locations aufgedeckt. Diese waren oft in leerstehenden Gebäuden oder Häusern versteckt. Die Miner versuchen, der Entdeckung zu entgehen, indem sie Hitzeschilde, Kameraüberwachung und sogar Naturgeräusche einsetzen.
Um die Situation besser zu kontrollieren, setzt die Regierung nun Drohnen, mobile Überwachungsteams und eine spezielle Taskforce ein. Vize-Minister Akmal Nasrullah Mohd Nasir betont, dass Stromdiebstahl ernsthafte wirtschaftliche Schäden verursacht. Zudem stelle es eine direkte Bedrohung für die nationale Infrastruktur dar. Deshalb wird in Malaysia mittlerweile ernsthaft über ein vollständiges Verbot des Krypto-Minings diskutiert.
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