Die malaysische Polizei hat zusammen mit dem Energieunternehmen Tenaga Nasional Berhad (TNB) 61 Bitcoin-Miningmaschinen beschlagnahmt. Die Aktion fand an neun Standorten in Manjung statt, wo illegale Stromanschlüsse entdeckt wurden. Diese Praktiken verursachten erhebliche Schäden am Stromnetz und brachten Sicherheitsrisiken mit sich.
Die Operation wurde nach Meldungen über großangelegten Stromdiebstahl durchgeführt. Laut Polizeichef ACP Hasbullah Abdul Rahman wurden die Razzien dank Informationen der Kriminalabteilung und des technischen Teams von TNB ermöglicht. Durch das simultane Vorgehen konnten alle Standorte effektiv angegangen werden.
Großer finanzieller Schaden durch Stromdiebstahl
Während der Razzien beschlagnahmte die Polizei nicht nur die Miningmaschinen, sondern auch neun WiFi-Modems, neun Router und verschiedene Kabel und Ausrüstungen. Untersuchungen ergaben, dass die Gebäude für intensive Bitcoin-Miningaktivitäten genutzt wurden, bei denen illegale Anschlüsse verwendet wurden.
Der Schaden für TNB ist groß. Laut Abdul Rahman führte der Diebstahl pro Standort monatlich zu Verlusten von Tausenden Ringgit. „Alle Maschinen liefen Tag und Nacht, was nicht nur für extrem hohen Stromverbrauch sorgte, sondern auch Störungen in der Stromversorgung der Umgebung verursachte,“ erklärte er.
Brandgefahr und strengere Durchsetzung
Neben finanziellen Schäden führte die illegale Verkabelung zu gefährlichen Situationen. Durch die unsicheren Anschlüsse entstand Brandgefahr, was nicht nur die betroffenen Gebäude, sondern auch die Umgebung gefährdete. Diese Aktivitäten verstoßen gegen die Regeln der Stromversorgung und werden daher streng bestraft.
Die Angelegenheit wird auf Grundlage von Artikel 427 des Strafgesetzbuches, der sich auf böswillige Beschädigung bezieht, und Artikel 37(1) des Elektrizitätsversorgungsgesetzes 1990, das das Manipulieren von elektrischen Anlagen verbietet, untersucht. Die Polizei betont, dass gegen illegales Bitcoin-Mining und Stromdiebstahl streng vorgegangen wird.
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