Der Bürgermeister von Panama-Stadt, Mayer Mizrachi, hat während der Bitcoin 2025-Konferenz in Las Vegas vorgeschlagen, Schiffen, die in Bitcoin zahlen, Vorrang beim Passieren des Panamakanals zu geben.
„Was, wenn du schneller durch den Kanal fahren könntest, wenn du mit Bitcoin zahlst?“, sagte Mizrachi während einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus El Salvador, dem ersten Land der Welt, das Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt hat.
Strategischer Vorschlag für den Welthandel
Der Panamakanal ist ein entscheidendes Glied im globalen Schiffsverkehr und wickelt etwa 5% des gesamten maritimen Handels ab. Im letzten Geschäftsjahr passierten fast 10.000 Schiffe den Kanal, was Panama Einnahmen in Höhe von 5 Milliarden Dollar einbrachte.
Mizrachis Vorschlag ist Teil einer breiteren Strategie, Panama als krypto-freundliche Region zu etablieren. Seit kurzem erlaubt Panama-Stadt seinen Bürgern, öffentliche Dienstleistungen mit Kryptowährungen zu bezahlen, einschließlich Steuern und Bußgelder.
Bitcoin-Reserve in Vorbereitung
Der Bürgermeister prüft auch die Möglichkeit, eine Bitcoin-Reserve für Panama-Stadt aufzubauen. Er betont, dass dafür keine Zustimmung des Parlaments erforderlich ist.
Laut Mizrachi finden jährlich Bitcoin-Transaktionen im Wert von über 5 Milliarden Dollar in Panama statt, obwohl dies größtenteils außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung geschieht, aufgrund fehlender klarer Politik. Er fordert eine abwartende Haltung: „Lass es funktionieren und entscheide dann, ob du es fördern oder einschränken willst.“
Diese Initiative kommt zu einem Zeitpunkt zunehmender internationaler Aufmerksamkeit für den Panamakanal. Im Dezember 2024 plädierte der ehemalige Präsident Donald Trump für eine erneuerte amerikanische Kontrolle, aus Sorge über chinesischen Einfluss und Zolltarife für amerikanische Schiffe.
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