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Nvidia hat 214 Millionen Aktien von Intel für insgesamt über 5 Milliarden Dollar gekauft. Damit wird es auf einen Schlag zu einem der größten Anteilseigner des angeschlagenen Chipgiganten. Analysten zweifeln jedoch an den wahren Motiven und dem zukünftigen Erfolg dieser bemerkenswerten Investition.
Die Investition von Nvidia umfasst den Kauf von 214,8 Millionen Intel-Aktien zu einem Preis von 23,28 Dollar pro Stück. Die Transaktion wurde bereits am 15. September offiziell in einem „Purchase Agreement“ festgehalten, wie aus einer Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Heute machte Nvidia den Deal erst öffentlich.
Direkt nach der Ankündigung sprang die Intel-Aktie um 32 Prozent in die Höhe. Dieser Anstieg setzte sich in den folgenden Monaten fort, mit einem Jahreshöchststand von 44 Dollar Anfang dieses Monats. Inzwischen ist die Aktie auf 36,20 Dollar zurückgefallen.

Laut Nvidia ist die Kapitalspritze dazu gedacht, Intel in finanziell schwierigen Zeiten zu unterstützen. Dennoch sieht Marktanalyst Naeem Aslam auf X mehr in dem Deal als nur einen Rettungsanker. Seiner Meinung nach setzt Nvidia strategisch auf Intels Fähigkeit, technologische Versprechen einzulösen, insbesondere im Hinblick auf das neue 18A-Produktionsverfahren.
Auffällig ist, dass Nvidia Berichten zufolge die Tests mit dieser Technologie bereits pausiert hat. Das nährt Zweifel an dem Vertrauen in Intels Produktionslinie und könnte den jüngsten Kursrückgang erklären.
Intel war jahrelang Marktführer bei CPUs für PCs und Server, verlor diese Position jedoch an AMD und Nvidia. Die US-Regierung beschloss im vergangenen Sommer eine historische Finanzspritze von 8,9 Milliarden Dollar über das Chips-Gesetz. Damit möchte die USA ihren technologischen Vorsprung sichern und die Produktionskapazität ins eigene Land zurückholen.
Mit Nvidia und dem amerikanischen Staat als Geldgeber erhält Intel eine zweite Chance. Doch ob das ausreicht, um mit modernen Chipherstellern wie TSMC und Samsung zu konkurrieren, bleibt ungewiss.
Das können wir von dem neuen Vorsitzenden der US-Zentralbank in der Geldpolitik erwarten.
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