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Die Vereinigten Staaten steuern auf eine mögliche „Government Shutdown“ zu, was Auswirkungen auf die laufende Klage zwischen Ripple und der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) haben könnte.
Das Berufungsgericht hat kürzlich neue Fristen bekannt gegeben, die für den weiteren Verlauf des Falls von Bedeutung sind. Was bedeutet dies für Ripple und XRP im Jahr 2025?
Der derzeitige SEC-Vorsitzende, Gary Gensler, wird seine Funktion voraussichtlich um den 20. Januar herum niederlegen. Ripple hofft auf einen schnelleren und günstigeren Verlauf des Rechtsstreits, da bei der Aufsichtsbehörde möglicherweise eine andere Richtung eingeschlagen wird.
Doch die drohende Stilllegung der Regierung (Shutdown) birgt Risiken: Gensler muss Dokumente rechtzeitig übergeben. Falls dies vor seinem Abgang nicht geschieht, könnte der Fall verzögert werden, was Unsicherheit auf dem Markt schafft und einen dämpfenden Effekt auf den XRP-Kurs haben könnte.
Momentan steht für Ripple eine Frist am 23. Dezember, um Unterlagen einzureichen, sofern die Regierung geöffnet bleibt. Zudem müssen die Transkripte der früheren Anhörungen bis spätestens 31. Dezember und 30. Januar 2025 abgeschlossen sein. Wird alles pünktlich eingereicht, könnte der Fall bereits zu Beginn des neuen Jahres einen bedeutenden Schritt vorwärts machen. Ein schneller Verlauf des rechtlichen Verfahrens könnte den politischen Widerstand gegen Ripple möglicherweise verringern.
Mit dem Jahresende in Sicht ist die Krypto-Industrie – und insbesondere XRP – keineswegs in ruhigeren Gewässern gelandet. Sollte der Rechtsstreit gut verlaufen, könnte dies positiv für den XRP-Kurs ausfallen. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, ob das Szenario einer Shutdown dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung macht. Die kommenden Wochen werden entscheidend für sowohl Ripple als auch die gesamte Krypto-Markt.
XRP fällt nach dem Scheitern des Clarity Act um mehr als 9 Prozent. Technische Signale deuten dennoch auf eine mögliche Erholung in Richtung 1,70 Dollar hin.
XRP verlor 12 Prozent, nachdem der CLARITY Act im US-Senat gescheitert war. Dennoch sieht sich Ripple rechtlich besser aufgestellt als viele andere Coins.
XRP ist nach der Ablehnung des CLARITY Act massiv eingebrochen. Nun sind Käufer gefragt, um einen noch größeren Absturz abzuwenden.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.