Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Gestern haben wir bereits erläutert, woran ein möglicher Boden im Bärenmarkt beim Bitcoin-BTC-Kurs zu erkennen sein könnte. Dafür haben wir die Dauer früherer Bärenmärkte und die Kursstruktur betrachtet. Es gibt jedoch weitere Signale, die auf eine Trendwende am Markt hindeuten können.
In dieser Analyse ordnet Newsbit-Technikanalyst Erik Juffermans diese Signale ein.
Das erste Signal ist die Dominanz von Stablecoins innerhalb des Kryptomarkts. In einem Bärenmarkt verkaufen Händler ihre Bitcoin und Altcoins gegen Stablecoins oder Fiatwährungen. In der Folge steigt der Anteil von Stablecoins wie USDT. Je höher der USDT-Anteil, desto niedriger fallen tendenziell die Kryptokurse aus – und umgekehrt.
Der folgende Chart zeigt diesen Zusammenhang deutlich. Im vergangenen August, als der Kryptomarkt seinen Höchststand erreichte, lag der USDT-Anteil bei 4 Prozent. Inzwischen ist er auf 9 Prozent gestiegen und hat sich damit mehr als verdoppelt.

Auch der Chart zur USDT-Dominanz lässt sich wie jeder andere Chart analysieren. Unterstützungs- und Widerstandsniveaus sind hier ebenso relevant. Juffermans sieht für die vergangenen Jahre drei zentrale Marken: 4 Prozent, 6 Prozent und 9 Prozent.
Während des Bullenmarkts fungierte die Marke von 6 Prozent als Widerstand. Nach dem Ausbruch, als die Kryptokurse deutlich unter Druck gerieten, stieg der USDT-Anteil auf 9 Prozent. Wie im Chart zu sehen ist, wirkte dieses Niveau auch im vorherigen Bärenmarkt 2022 und 2023 als Widerstand.
Eine sinkende USDT-Dominanz wäre ein wichtiges Signal für einen neuen Bullenmarkt. Dabei handelt es sich jedoch um langfristige Bewegungen mit Schwankungen in beide Richtungen. Nach Einschätzung von Juffermans wäre ein Bruch der aufwärtsgerichteten Trendlinie ein erstes klares Signal. Anfang 2023 war genau das bereits zu beobachten, wie der Pfeil zeigt.
Vor diesem Bruch Anfang 2023 zeigte sich Ende 2022 im Wochenchart eine bearishe Divergenz: ein steigender Kurs bei gleichzeitig fallendem RSI-Wert. Eine bearishe Divergenz geht häufig einer Abwärtsbewegung voraus. Auch derzeit ist im USDT.D-Chart eine solche bearishe Divergenz zu erkennen.
Ein Chart, der im Grunde das Gegenstück zum USDT.D-Chart bildet, ist der TOTALES-Chart. Er zeigt den Wert des Kryptomarkts ohne Stablecoins. Auch dort zeigen sich Signale, die bereits am Boden des vorherigen Bärenmarkts zu sehen waren.

Die aktuelle Struktur ähnelt stark dem Bild von Ende 2022, sowohl hinsichtlich der Kursstruktur als auch mit Blick auf den zeitlichen Verlauf. Auf dieser Grundlage könnte sich der Markt in den kommenden Wochen innerhalb der violetten Zone seitwärts bewegen, bevor er anschließend allmählich wieder nach oben dreht.
Lesen Sie, warum die Kryptowährung Zcash so stark gestiegen ist, während Bitcoin und die meisten anderen Kryptowährungen wegen der US-Angriffe auf den Iran fallen.
Im Fokus stehen zwei konkrete Kryptoprojekte, die bei großen Marktteilnehmern derzeit besonders gefragt sind: eine Perpetual-DEX und ein Skalierungsnetzwerk.
Eine Altseason rückt näher, nachdem Ethereum im Verhältnis zu Bitcoin den Ausbruch geschafft hat und mehrere technische Signale bei Altcoins positiv ausfallen.
Eine auffällige Prognose zu XRP sorgt in der Community rund um den Coin für heftige Diskussionen.
Südkorea will auch kleine Kryptotransaktionen überwachen. Der Vorschlag soll Geldwäsche verhindern und internationale Vorschriften stärken.
Der ehemalige Google-Ingenieur TechLead hat seine gesamten Bitcoin mit deutlichem Verlust verkauft. Er hält den Markt für anfällig, bleibt langfristig jedoch optimistisch.