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Die seit 2021 aktive Kryptobörse Bullish hat einen bedeutenden Schritt an der Wall Street unternommen. Das börsennotierte Unternehmen legt 4,2 Milliarden Dollar (3,7 Milliarden Euro) für Equiniti, einen britischen Dienstleister für Aktionäre, auf den Tisch und plant, die erste große Brücke zwischen der traditionellen Börse und der Blockchain-Welt zu schlagen.
Der Preis setzt sich aus 1,85 Milliarden an übernommenen Schulden und 2,35 Milliarden in Bullish-Aktien zusammen. Der Deal soll im Januar 2027 abgeschlossen werden, vorausgesetzt, die Aufsichtsbehörden stimmen zu. Heute wurde die Nachricht über eine Pressemitteilung verkündet.
Equiniti ist ein sogenannter Transferagent. Dieses Unternehmen verwaltet für börsennotierte Firmen die Eigentümer der Aktien, zahlt Dividenden aus und organisiert Abstimmungen.
Und das ist kein kleines Unternehmen. Equiniti arbeitet für fast 3.000 börsennotierte Firmen, verwaltet Daten von 20 Millionen Aktionären und wickelt jährlich Zahlungen in Höhe von etwa 500 Milliarden Dollar über seine Systeme ab.
Tom Farley, CEO von Bullish und ehemaliger Präsident der New York Stock Exchange (NYSE), fand klare Worte. „Die Tokenisierung ist eine einmalige Verschiebung in der Funktionsweise der Kapitalmärkte, der bestimmende Infrastrukturtrend der kommenden 25 Jahre“, so Farley in der Pressemitteilung.
Tokenisierung bedeutet, dass ein reales Vermögen, wie eine Aktie, Anleihe oder Immobilie, auf einer Blockchain erfasst wird. Der Token in der Kette ist dann der digitale Eigentumsnachweis.
Die Vorteile liegen in Geschwindigkeit und Kosten. Der Handel kann rund um die Uhr erfolgen, Transaktionen werden innerhalb von Sekunden abgewickelt und Aktionärsregister sind stets aktuell. Zwischenhändler können ausgeschaltet werden, was die Kosten erheblich senkt. In der traditionellen Welt dauern Abwicklungen oft noch Tage.
Bullish ist nicht der einzige Akteur mit diesem Ansatz. In den vergangenen Monaten häufen sich die Ankündigungen.
Ende April kündigten die BlackRock-Tochter Securitize und Computershare an, Teile des 70 Billionen Dollar schweren US-Aktienmarktes auf die Blockchain bringen zu wollen.
Ebenfalls heute meldete DTCC, das Clearinghaus von Wall Street, dass es im Juli mit den ersten Tokenisierungstransaktionen beginnt und im Oktober eine vollständige Plattform einführt. Unter anderem BlackRock, Goldman Sachs und JPMorgan arbeiten daran mit.
Anfang des Jahres schlug auch die Konkurrenz hart zu. Nasdaq schloss im März einen Deal mit der Kryptobörse Kraken, um tokenisierte Aktien auszugeben und zu handeln, eine mögliche Einführung ist für 2027 geplant.
Die NYSE-Mutter Intercontinental Exchange tat nahezu zeitgleich dasselbe mit der Kryptobörse OKX, wo tokenisierte NYSE-Aktien bereits in der zweiten Jahreshälfte verfügbar sein könnten.
Der Gesamtwert des Tokenisierungsmarktes, ohne Berücksichtigung von Stablecoins, stieg von 5,4 Milliarden Dollar Anfang 2025 auf 19,3 Milliarden Dollar. Das bedeutet eine Verdreifachung innerhalb von fünfzehn Monaten, wie aus dem RWA-Bericht von CoinGecko hervorgeht.
Tokenisierte US-Staatsanleihen sind mit Abstand die größte Kategorie und machen allein zwei Drittel des Marktes aus. Die Unternehmensberatung McKinsey schätzt, dass der gesamte Tokenisierungsmarkt bis 2030 auf 2 bis 4 Billionen Dollar anwachsen könnte.
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Der XRP-Kurs trifft wiederholt auf Widerstand bei 1,50 Dollar. Steigende Bestände auf Binance deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck trotz institutioneller Nachfrage hin.