Zu Beginn der Woche stieg Bitcoin noch auf 76.000 Dollar. Diese Erholung war jedoch nur von kurzer Dauer. Einige Tage später liegt der Bitcoin Kurs nun bei 70.800 Dollar.
Nachdem die Produzentenpreisindex (PPI) in den Vereinigten Staaten höher ausfiel als erwartet, geriet Bitcoin in einen freien Fall. Auch die anschließende Zinsentscheidung der US-Notenbank konnte keine Unterstützung bieten.

Hohe Inflationszahlen und US-Notenbank belasten den Markt
Der Krieg im Iran schürt bereits jetzt die Angst vor höherem Inflationsdruck. Die Schließung der Straße von Hormus führt dazu, dass der Ölpreis vorläufig bei rund 100 Dollar pro Barrel liegt.
Gestern folgte ein weiterer Rückschlag, da die Produzentenpreisindex (PPI), ein wichtiger Inflationsindikator in den USA, viel höher ausfiel als erwartet. Das Problem? Diese Daten bezogen sich noch auf den Februar.
Selbst ohne den Iran-Konflikt war die Inflation also bereits deutlich höher. Dazu kommt jetzt noch der gestiegene Ölpreis. Infolgedessen wurde dem Markt bewusst, dass man wohl nicht mehr auf Zinssenkungen der US-Notenbank hoffen kann.
Unmittelbar danach begann der Bitcoin Kurs seinen Sturzflug, der ihn bis auf etwa 71.500 Dollar brachte. Am Abend trat dann noch eine recht strenge US-Notenbank auf den Plan.
Sie machten klar, dass wir vorerst nicht mit Zinssenkungen rechnen sollten. Dafür ist entweder eine deutlich niedrigere Inflation notwendig oder die Wirtschaft muss ernsthaft in Gefahr geraten.
Bitcoin Kurs an entscheidendem Punkt
Trotz des Rückgangs bleibt der Bitcoin Kurs über einem entscheidenden Punkt auf der Grafik. In der vergangenen Woche schloss Bitcoin zum ersten Mal über dem 200-Wochen-EMA.
Dieses Kursdurchschnitt liegt derzeit bei 68.357 Dollar. Mit einem Kurs von 70.852 Dollar handelt Bitcoin immer noch darüber. Es wäre ein starkes Signal, wenn Bitcoin auch diese Woche darüber schließen könnte.

Für Bitcoin heißt es nun abzuwarten. Das Wichtigste ist momentan, dass der Iran-Krieg schnell endet. Dadurch würde ein großer Teil der derzeit erwarteten Inflation nicht eintreten.
Vorläufig gibt es jedoch noch keine deutlichen Verbesserungen im Nahen Osten, und eine Lösung scheint noch weit entfernt.
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