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Der US-Senat hat einem neuen Vorsitzenden der Federal Reserve (Fed), der Zentralbank der Vereinigten Staaten, zugestimmt. Damit endet eine Phase politischer Spannungen um den scheidenden Vorsitzenden Jerome Powell.

Kevin Warsh übernimmt von Powell

Kevin Warsh wurde gestern als neuer Vorsitzender der Fed bestätigt. Der Senat stimmte mit 54 zu 45 Stimmen für seine Ernennung. Fast alle Republikaner stimmten dafür, während die meisten Demokraten dagegen waren. Lediglich der demokratische Senator John Fetterman stimmte anders als seine Partei.

Bereits einen Tag zuvor erhielt Warsh die Zustimmung als Direktor der Fed, ein Amt, das er für vierzehn Jahre ausüben darf. Seine Amtszeit als Vorsitzender beträgt vier Jahre.

Kevin Warsh ist in Finanzkreisen kein unbekannter Name. Er war bereits zwischen 2006 und 2011 als Gouverneur bei der Fed tätig, während der Finanzkrise. Zuvor arbeitete er bei der Investmentbank Morgan Stanley und wurde später zu einer einflussreichen Stimme in der US-amerikanischen Wirtschafts- und Geldpolitik. Er tritt die Nachfolge von Jerome Powell an, dessen Amtszeit als Vorsitzender morgen endet.

Anleger versuchen derzeit einzuschätzen, welchen Kurs Warsh als Fed-Vorsitzender einschlagen wird. In früheren Interviews äußerte er sich positiv über technologische Innovation und KI. Laut Warsh könnte künstliche Intelligenz langfristig eine desinflationäre Kraft darstellen, da Unternehmen effizienter arbeiten und Kosten sinken.

Trump fordert niedrigere Zinsen

Der Wechsel an der Spitze der Zentralbank lenkt auch die Aufmerksamkeit auf mögliche zukünftige Zinsänderungen. Niedrigere Zinsen sorgen in der Regel für mehr Liquidität an den Finanzmärkten, was auch Einfluss auf den Bitcoin (BTC)-Kurs und andere Kryptowährungen haben könnte.

Präsident Trump drängt schon länger auf schnelle Zinssenkungen, um die Wirtschaft weiter zu stimulieren, doch die steigenden Inflationszahlen dieser Woche und die Spannungen rund um den Iran-Konflikt schränken diesen Spielraum vorerst ein.

Auch zu Kryptowährungen äußerte sich Warsh zuvor positiv. 2025 bezeichnete er Bitcoin als „transformative“ Technologie und „ein wichtiges Gut, das politischen Entscheidungsträgern helfen kann, informiert zu bleiben“.

Aus Finanzdokumenten geht hervor, dass Warsh Beteiligungen an Dutzenden von kryptobezogenen Unternehmen und Projekten hat. So investierte er unter anderem in Handelsplattformen wie dYdX und Lighter und besitzt auch Anteile an Blockchain-Projekten wie Solana und Optimism.

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