Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Die indische Zentralbank will verhindern, dass Banken und andere Finanzinstitute Krypto-Risiken ausgesetzt werden. Aus Regierungsunterlagen, die Reuters eingesehen hat, geht hervor, dass die Reserve Bank of India (RBI) erneut für eine Linie wirbt, die einem Verbot nahekommt. Auch private Stablecoins stehen weiter unter besonderer Beobachtung.
Nach Ansicht der RBI sollten Banken und andere regulierte Finanzinstitute keine Krypto-Assets halten, handeln oder anderweitig in ihre Bilanzen aufnehmen dürfen. Die Zentralbank will damit verhindern, dass Risiken aus dem Kryptomarkt auf das traditionelle Finanzsystem übergreifen.
Auch Stablecoins, Kryptowährungen, die meist an eine klassische Währung gekoppelt sind, werden kritisch geprüft. Die RBI befürchtet, dass durch Fremdwährungen gedeckte Stablecoins die geldpolitische Kontrolle Indiens schwächen könnten. Bürger und Unternehmen könnten dadurch häufiger digitales Geld nutzen, das außerhalb der Aufsicht der indischen Zentralbank liegt.
An die indische Rupie gekoppelte Stablecoins bergen nach Einschätzung der Bank andere Risiken. Sie könnten die Einnahmen schmälern, die der Staat durch die Ausgabe traditionellen Geldes erzielt. Zudem könnten sie in Phasen von Marktstress Probleme auslösen, wenn viele Nutzer ihre Token gleichzeitig einlösen wollen.
Die Haltung passt zur seit Jahren kritischen Linie Indiens gegenüber Krypto. Zwar ist der Sektor nicht vollständig verboten, doch das regulatorische Umfeld bleibt streng und von Unsicherheit geprägt.
Aus den Unterlagen geht zudem hervor, dass viele indische Kryptoanleger ihre Transaktionen dem Finanzamt nicht korrekt melden. Von 645.000 Personen, die im Geschäftsjahr bis Ende März 2023 Kryptotransaktionen durchführten, gab weniger als ein Viertel diese in der Steuererklärung an.
Transaktionen über ausländische Kryptobörsen und private Wallets erschweren die Aufsicht. Die indische Steuerbehörde kann dadurch schwerer feststellen, wer wirtschaftlich hinter bestimmten Guthaben steht und wie viel Steuer fällig ist.
Auch direkte Transaktionen zwischen Nutzern, bei denen in indischen Rupien bezahlt wird, erschweren die Kontrolle. Solche Peer-to-Peer-Transaktionen laufen häufig außerhalb zentraler Handelsplattformen.
Trotz der strengen Haltung bleibt Indien gemessen an der Nutzerzahl einer der größten Kryptomärkte der Welt. Schätzungen der Steuerbehörde zufolge zählte das Land Ende Mai knapp 39 Millionen Kryptoanleger. Zusammen hielten sie digitale Vermögenswerte im Wert von rund 2,1 Milliarden US-Dollar.
Mit der Berufung will die Plattform doch noch Klarheit über den rechtlichen Status ihrer Produkte erreichen.
Die SEC stellt neue Kryptoregeln für 2026 vor, während der US-Kongress am CLARITY Act für den Kryptosektor arbeitet.
Coinbase hat von der britischen Finanzaufsicht Financial Conduct Authority eine Lizenz für Anlagedienstleistungen erhalten.
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
Eine auffällige Prognose zu XRP sorgt in der Community rund um den Coin für heftige Diskussionen.
Südkorea will auch kleine Kryptotransaktionen überwachen. Der Vorschlag soll Geldwäsche verhindern und internationale Vorschriften stärken.