Es geht wieder gut mit Bitcoin (BTC) und auch der Rest des Kryptomarktes ist dunkelgrün. BTC verzeichnet derzeit einen Anstieg von 3,5% in den letzten 24 Stunden. Aber laut CryptoQuant Mitbegründer Ki Young Ju könnte dieser Anstieg ein Vorbote einer tiefgreifenden Veränderung sein.
Vor zwei Monaten sagte er das Ende des Bullenmarktes voraus, aber in einem kürzlichen X-Post räumt er ein, dass er falsch lag. Laut Ju funktioniert der Kryptomarkt jetzt anders als zuvor, wodurch alte Muster ihre Vorhersagekraft verloren haben.
Eine „neue Dynamik“ für BTC
Laut Ju drehte sich der BTC-Markt früher hauptsächlich um die alten Wale, die sehr früh ihre Tokens bekommen hatten, Miner und Kleinanleger. Diese Gruppen bestimmten größtenteils die Nachfrage. Wenn die Liquidität austrocknete und große Spieler ausstiegen, entstand eine Kettenreaktion von Verkäufen. Aber diese Zeiten sind laut Ki Young Ju jetzt vorbei.
Heute gibt es neue Spieler am Tisch: institutionelle Anleger, Spot Exchange-Traded Funds (ETFs) und sogar Regierungen. Diese Gruppen bringen eine ganz neue Dynamik mit sich. Anstatt sich auf die alten Wale zu konzentrieren, die Gewinne mitnehmen, ist es jetzt wichtiger, den Zufluss neuer Liquidität durch große Finanzinstitutionen zu betrachten. Diese neuen Fonds können sogar große Verkäufe von Walen kompensieren.
Hat der Bullenmarkt begonnen?
Die große Frage ist jetzt: Kann dieser neue Strom an Liquidität den Bullenlauf wiederbeleben? Trotz der jüngsten Kurssteigerungen bleibt Ju jedoch zurückhaltend. „Es fühlt sich nicht eindeutig bullisch oder bärisch an“, stellt er fest. „Die meisten Indikatoren schweben um eine neutrale Zone.“ Dadurch besteht die Chance, dass Bitcoin erneut in eine Seitwärtsphase gerät.
Zum Zeitpunkt des Schreibens können wir einen Bitcoin-Preis von $102.748 verzeichnen. Damit ist die digitale Währung etwa $6.600 von ihrem Allzeithoch entfernt. Um dorthin zu gelangen, muss der Kurs noch um etwa 6,5% steigen.
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