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Nicht Bitcoin (BTC), sondern der chinesische Yuan stellt laut dem Ökonomen Kenneth Rogoff die größte Bedrohung für die Dominanz des US-Dollars dar. Der Harvard-Ökonom glaubt, dass der Yuan innerhalb von fünf Jahren zu einer echten Reservewährung werden könnte, wenn China die richtigen Schritte unternimmt.

Das ist eine bemerkenswerte Aussage, da Diskussionen über die Zukunft des Dollars oft um Gold, Bitcoin oder Stablecoins kreisen. Rogoff betont jedoch einen viel traditionelleren Herausforderer: eine aufstrebende Großmacht mit eigener Währung, Anleihemarkt und Zahlungsinfrastruktur.

Warum Rogoff auf den Yuan setzt

Der Kern seiner Argumentation ist, dass viele Länder und Investoren ihre Abhängigkeit vom Dollar verringern wollen. In einer solchen Welt sieht er Chancen für China, den Yuan internationaler zu machen.

Dafür muss Peking jedoch einige wichtige Schritte unternehmen:

  • Ausländische Investoren müssen leichter Zugang zu chinesischen Staatsanleihen erhalten;
  • China muss die Finanzmärkte weiter ausbauen, zum Beispiel mit Terminmärkten und Zinsswaps;
  • Das Land muss eigene internationale Zahlungsinfrastrukturen jenseits des Dollar-Netzwerks entwickeln.

Laut Rogoff braucht China dafür nicht einmal vollständig offene Kapitalmärkte. Sein Argument ist, dass eine Währung auch ohne vollständige Liberalisierung eine größere internationale Rolle spielen kann.

Bitcoin spielt dennoch eine Rolle, aber anders

Das bedeutet nicht, dass Krypto aus seiner Sicht unwichtig ist. Im Gegenteil: Er erkennt an, dass digitale Währungen, insbesondere Stablecoins, bereits eine Rolle beim Abbau der Dollar-Dominanz spielen.

Doch er sieht diesen Effekt vor allem in der Schattenwirtschaft. Dort, wo früher Bargeld dominierte, gewinnen Krypto und Stablecoins seiner Meinung nach an Boden, weil sie schneller und schwieriger zu verfolgen sind.

Seine Unterscheidung ist also klar:

  • der Yuan kann den Dollar in der offiziellen, legalen Weltwirtschaft herausfordern;
  • Krypto untergräbt die Rolle des Dollars eher in informellen oder schwer kontrollierbaren Bereichen.

Warum Bitcoin laut dieser Sichtweise nicht der größte Herausforderer ist

Das stimmt mit einer breiteren Realität überein. Bitcoin ist zwar ein alternatives monetäres Netzwerk, wird aber noch nicht in großem Umfang als Reservewährung von Staaten oder als dominierende Rechnungseinheit im Welthandel genutzt.

Der Yuan hat hier ein anderes Profil. China verfügt über:

  • enorme wirtschaftliche Dimensionen;
  • einen zentralen Staat, der aktiv auf Internationalisierung hinarbeitet;
  • ein eigenes Finanzsystem;
  • die geopolitische Motivation, weniger abhängig vom Dollar zu werden.

Das macht den Yuan in Rogoffs Augen zu einem direkteren Rivalen für den Dollar als Bitcoin.

Die Schlussfolgerung dieser Analyse ist nicht, dass Bitcoin irrelevant ist, sondern dass die größte strukturelle Bedrohung für den Dollar wahrscheinlich aus dem staatlichen Bereich kommt, nicht aus der Kryptowelt.

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