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Wall Street öffnet sich schrittweise für die Blockchain-Revolution. Die New York Stock Exchange (NYSE) hat angekündigt, an einer neuen Handelsplattform zu arbeiten, die diese Technologie nutzt. Ziel ist es, Aktien und Fonds als digitale Tokens handelbar zu machen.
Die NYSE entwickelt eine völlig neue Handelsplattform, auf der Aktien und Exchange-Traded Funds (ETF’s) als digitale Tokens auf der Blockchain angeboten werden. Ein großer Vorteil ist, dass diese Vermögenswerte dadurch 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche handelbar sind.
Unter Tokenisierung versteht man die Umwandlung eines Vermögenswertes, wie einer Aktie oder eines Hauses, in eine digitale Version auf der Blockchain. Dieses Token repräsentiert das tatsächliche Eigentum und kann schnell und sicher online gehandelt werden. Dank der Blockchain-Technologie ist dies oft schneller und kostengünstiger als über traditionelle Systeme.
Laut Fintech-Analyst Simon Taylor bedeutet dies, dass die NYSE künftig zwei Börsen gleichzeitig betreiben wird. Die eine funktioniert wie gewohnt mit festen Öffnungszeiten und langsamer Abwicklung über Banken. Die andere ist ständig geöffnet, arbeitet mit Blockchain und schließt Transaktionen sofort ab.
Diese Entwicklung sorgt auch für mehr Chancengleichheit, da künftig jeder Zugang zum Aktienhandel haben wird. Auch am Wochenende, wenn beispielsweise wichtige Nachrichten veröffentlicht werden. Gegenwärtig ist dies meist professionellen Anlegern über den Pre-Market vorbehalten, der für Privatpersonen oft geschlossen bleibt.
Der Start ist Teil einer umfassenderen digitalen Strategie von Intercontinental Exchange (ICE), der Muttergesellschaft der NYSE.
ICE arbeitet mit Banken wie BNY und Citi zusammen, um die Unterstützung von tokenisiertem Geld und Sicherheiten zu gewährleisten, mit dem Ziel, eine vollständig On-Chain-Handelsinfrastruktur zu schaffen, die den bestehenden Regularien entspricht.
Der Schritt der NYSE folgt auf frühere Pläne der Nasdaq-Börse, die ebenfalls auf Tokenisierung setzen möchte. Im September reichte die Börse einen förmlichen Antrag bei der Securities and Exchange Commission (SEC) ein.
Darin schlägt die Nasdaq unter anderem vor, die rechtliche Definition einer Aktie auszuweiten, sodass tokenisierte Aktien in den bestehenden Rahmen der Börse passen. Diese Tokens sollten die gleichen Rechte wie gewöhnliche Aktien erhalten und klar gekennzeichnet werden.
Die Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC), ein zentraler Akteur in der amerikanischen Finanzinfrastruktur, arbeitet ebenfalls an der Tokenisierung. Im Dezember erteilte die SEC grünes Licht für das Tokenisierungsprogramm der Organisation.
DTCC plant letztendlich, alle 1,4 Millionen Wertpapiere in ihrem Depot digital verfügbar zu machen.
Mit BlackRock, Goldman Sachs und JPMorgan an Bord will DTCC Aktien und Anleihen blitzschnell über die Blockchain handelbar machen.
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Der Vermögensverwalter Franklin Templeton geht davon aus, dass der Bitcoin-Kurs im Jahr 2026 wieder über 100.000 Dollar steigen wird. Der Weg dorthin wird jedoch turbulent sein.