Vor einem Monat lag Bitcoin (BTC) noch unter $75.000. Doch in den letzten Wochen hat die digitale Währung eine beeindruckende Rückkehr hingelegt mit einem Anstieg von über 30%. Mittlerweile pendelt der Kurs um die $97.000. Und wer hat vor allem von dieser Erholung profitiert? Große Investoren, wie sich aus Daten der Blockchain-Analyseplattform Santiment zeigt.
Große Jungs stapeln, während die Kleinen verkaufen
Wir sehen, dass große Bitcoin-Wallets, mit zwischen 10 und 10.000 BTC, in den letzten sechs Wochen ihre Position deutlich ausgebaut haben. Sie haben zusammen nicht weniger als 81.338 BTC zugekauft. Je nachdem, welchen durchschnittlichen Kurs man annimmt, entspricht dies in etwa einem Kaufbetrag von $7,7 Milliarden. Diese Gruppe scheint klar auf einen weiteren Anstieg des Kurses zu setzen. Santiment sieht dies als ein starkes Signal für den Markt, besonders da kleinere Investoren genau das Gegenteil tun.
Denn wenn wir uns die kleinen Spieler ansehen, Wallets mit weniger als 0,1 BTC, dann haben sie seit dem 26. März zusammen etwa 290 BTC verkauft. Ist dies ein Fall von Panikverkäufen? Wie auch immer, die kleinen Spieler scheinen ihre Positionen abzubauen, während die großen Jungs weiterhin stapeln.
Steht Wall Street hinter den Käufen?
Welche Parteien derzeit stark zukaufen, bleibt größtenteils unklar. Natürlich haben wir die bekannten Namen wie Strategy (ehemals MicroStrategy), die immer wieder akkumulieren. Aber darüber hinaus scheint auf Wall Street ein breiterer Trend im Gange zu sein.
Laut einem kürzlich durchgesickerten Bericht von Bloomberg sind große Spieler wie Tower Research Capital bereits intensiv dabei, ihre Position im Kryptomarkt zu stärken. Sie investieren nicht nur mehr Kapital in Bitcoin, sondern auch in andere Kryptowährungen.
Trumps ausgesprochen pro-krypto Haltung scheint dabei eine wichtige Rolle zu spielen. Seine Regierung arbeitet an neuen Gesetzen, die es Banken und Finanzinstitutionen erleichtern sollen, Zugang zum Kryptomarkt zu erhalten. Wenn diese Regelungen Wirklichkeit werden, könnte dies laut Experten für einen erheblichen Zustrom von institutionellem Kapital sorgen.
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