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Bitcoin (BTC) behauptete sich am Wochenende über einer wichtigen Unterstützungszone und legt inzwischen wieder zu. Nach Einschätzung von Newsbit-Analyst Erik Juffermans ist es dennoch zu früh, bereits von einer neuen Rally zu sprechen. Dafür muss BTC zunächst eine entscheidende Marke zurückerobern.
Seit Anfang Juli gilt der Bereich um 62.000 Dollar als wichtige Unterstützung für Bitcoin. Auch am Wochenende konnten Käufer dieses Niveau verteidigen. Juffermans wertet es positiv, dass sich der Bitcoin-Kurs von dieser violett markierten Unterstützungszone aus wieder nach oben bewegt.
Ganz überzeugt ihn die Erholung bislang aber nicht. Das Handelsvolumen bleibt niedrig, weshalb dem aktuellen Anstieg vorerst die Dynamik fehlt.

Für Juffermans liegt die entscheidende Schwelle bei rund 65.000 Dollar, wo zuletzt ein Hoch ausgebildet wurde. Erst wenn Bitcoin über dieses Niveau ausbricht, entsteht aus technischer Sicht ein neues höheres Hoch.
Solange das ausbleibt, kann die aktuelle Erholung nach Ansicht des Analysten weiterhin in einem niedrigeren Hoch enden. Das würde zu dem negativen Szenario passen, das er bereits vergangene Woche skizziert hatte. Die vorherige Zurückweisung im Bereich von 65.000 Dollar führte Juffermans zufolge zu einem Bruch der Marktstruktur.
Sein Kursziel auf der Unterseite liegt bei rund 60.000 Dollar, wo die Unterkante des aktuellen Kanals verläuft. Bevor dieses Szenario mehr Gewicht bekommt, will Juffermans jedoch zunächst eine Bestätigung sehen. Dafür müsste Bitcoin die Unterstützungszone um 62.000 Dollar verlieren.
Die Kursbewegungen verlaufen unterdessen auffallend schleppend. Bitcoin zeigt seit Wochen vergleichsweise wenig Volatilität, auch das Handelsvolumen war in der vergangenen Woche niedrig. Für Juffermans deutet das darauf hin, dass Anleger vorerst abwarten.
Am technischen Bild ändert das wenig. Es bedeutet seiner Einschätzung nach vor allem, dass es länger dauern kann, bis Bitcoin eine klare Richtung einschlägt.
Ein Rückgang in Richtung 60.000 Dollar ist keineswegs ausgemacht. Juffermans sieht auch Argumente für ein positiveres Szenario. Vor allem, dass Bitcoin seit längerer Zeit über 60.000 Dollar bleibt, wertet er als günstiges Signal. Das ist bemerkenswert, weil mehrere Analysten seit geraumer Zeit mit einer stärkeren Korrektur in Richtung 50.000 Dollar rechnen.
Für eine überzeugende Wende nach oben braucht es Juffermans zufolge jedoch mehr. Bitcoin muss dafür die Marke von 65.000 Dollar zurückerobern. Solange das nicht gelingt, bleibt die technische Struktur aus seiner Sicht negativ.
Hält das aktuelle Aufwärtsmomentum in dieser Woche an, wird die Marke von 65.000 Dollar daher zum wichtigsten Niveau, das Anleger im Blick behalten sollten.

Auf der Unterseite bleibt ebenfalls eine klare Grenze bestehen. Ein Rückgang unter die aktuelle Unterstützung würde das negative Szenario verstärken. Juffermans richtet den Blick dabei vor allem auf 62.500 Dollar. Ein Tagesschluss unter diesem Niveau wäre aus seiner Sicht ein wichtiges Warnsignal.
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