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Der Goldpreis hat in den letzten Wochen eine deutliche Korrektur erlebt und befindet sich nun offiziell in einem Bärenmarkt. Dies ist der Fall, wenn der Kurs um mehr als 20 Prozent vom Höchststand fällt.
Trotzdem halten verschiedene Analysten an sehr optimistischen Vorhersagen fest. Einige schließen nicht aus, dass Gold bis Ende dieses Jahrzehnts auf 10.000 Dollar pro Unze steigen könnte.

Die jüngste Verkaufswelle führte dazu, dass der Goldpreis um über 20 Prozent unter das Hoch vom Ende Januar fiel. Damit verlor das Edelmetall in kurzer Zeit einen Großteil seiner vorherigen Kriegsprämie.
Ein stärkerer US-Dollar und steigende Zinsen spielten dabei eine wesentliche Rolle. Wenn die Zinsen steigen, sinkt häufig die Attraktivität von Gold, da das Edelmetall selbst keine Zinsen oder Dividenden abwirft. In einem solchen Umfeld ziehen Anleger Anleihen oder Bargeld vor.

Auch Signale einer möglichen Deeskalation im Konflikt zwischen den USA und Iran trugen zu Gewinnmitnahmen bei. Weniger geopolitische Angst bedeutet in der Regel weniger direkte Nachfrage nach sicheren Häfen wie Gold.
Viele Analysten sehen den jüngsten Rückgang nicht als Ende des Bullenmarkts, sondern als vorübergehende Störung. Ihrer Meinung nach bleiben die strukturellen Treiber hinter dem Goldpreis intakt.
Wichtige Faktoren sind unter anderem:
Zentralbanken spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Sie kaufen seit Jahren große Mengen Gold, um ihre Reserven weniger abhängig vom Dollar zu machen. Analysten erwarten, dass diese Käufe nach dem jüngsten Kursrückgang sogar zunehmen könnten.
Einige Analysten halten daher an sehr hohen Kurszielen fest. In bestimmten Szenarien wird weiterhin mit einem Goldpreis von 10.000 Dollar pro Unze bis zum Ende des Jahrzehnts gerechnet.
Gemäßigtere Schätzungen liegen niedriger, bleiben aber ebenfalls optimistisch. Ein Anstieg auf etwa 5.000 bis 6.000 Dollar pro Unze in den kommenden Jahren wird von mehreren Experten als realistisch angesehen.
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