Eine Frau in den Vierzigern aus Taiping wurde Opfer eines großangelegten Kryptobetrugs. Sie verlor in kurzer Zeit mehr als RM572.000 (ungefähr €114.000) nachdem sie falschen Investitionsversprechen über Instagram und WhatsApp gefolgt war.
Laut Polizei begann der Betrug im August, als die Frau Kontakt zu einem Mann aufnahm, der sich als chinesischer Staatsbürger “Yang Yuting” ausgab. Er versprach ihr hohe Gewinne über eine angeblich neue Kryptoplattform.
Instagram-Kontakt führte zu großen Verlusten
Das Opfer wurde über Instagram angesprochen und schnell dazu verleitet, über WhatsApp in eine nicht existierende Kryptowährung zu investieren. Es wurde ein Rendite von 20 Prozent versprochen, ein Trick, der oft bei Online-Investmentbetrügereien vorkommt.
Um ihr Vertrauen zu gewinnen, ließ der Verdächtige sie zunächst einen kleinen Betrag investieren. Sie zahlte RM8.740 (ungefähr €1.740) ein und erhielt kurz darauf angeblich RM9.595 (ungefähr €1.920) zurück. Dies machte den Betrug glaubwürdig.
Immer größere Beträge verschwanden
Nach dieser ersten „erfolgreichen“ Transaktion erhöhte die Frau ihren Einsatz erheblich. Zwischen dem 26. August und dem 5. September tätigte sie 12 Überweisungen an neun verschiedene Konten, mit einem Gesamtverlust von über RM572.000 (circa €114.000).
Als der Betrüger darauf drängte, sogar einen Bankkredit aufzunehmen, begann das Opfer zu zweifeln. Sie entschied sich, keine weiteren Zahlungen zu leisten und schaltete die Polizei ein.
Polizeiermittlung und Warnung
Der Fall wird nach Artikel 420 des malaysischen Strafgesetzbuches untersucht, das sich auf Betrug bezieht. Die Polizei von Taiping warnt die Bürger, äußerst vorsichtig mit Investitionsangeboten über soziale Medien zu sein.
Laut Polizei verwenden Betrüger oft dieselbe Methode: zunächst kleine Renditen zeigen, um Vertrauen zu gewinnen, woraufhin die Opfer immer größere Beträge investieren, die letztendlich vollständig verloren gehen.
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