Das französische Technologieunternehmen Sequans hat erstmals, seit Bitcoin (BTC) in der Bilanz steht, Coins abgezogen. Im Gegenwert von 111 Millionen Dollar gingen sie an Coinbase Prime – was Spekulationen schürt, ob die Coins auf den Markt geworfen wurden.
970 BTC aus der Wallet
Das ist das Schöne an der Blockchain-Technologie. Dank ihrer Transparenz sind alle Transaktionen für jeden einsehbar. Wu Blockchain meldete den Transfer des Pariser Unternehmens gestern als Erstes.
Insgesamt wurden 970 Bitcoin an den professionellen und institutionellen Handelsdienst der US-Kryptobörse Coinbase geschickt. Doch dort endet die Transparenz. Wir wissen also nicht, was danach mit den Coins geschah.
Es gibt einige Möglichkeiten. Es könnte eine Vorbereitung auf einen Verkauf sein, muss es aber nicht. Unternehmen nutzen Coinbase Prime auch zur sicheren Verwahrung von Krypto oder als Sicherheiten für Kredite.
Sequans, das Chips und Module für 4G- und 5G-Anwendungen im Internet of Things entwickelt, hat bislang keine offizielle Erklärung zur Absicht hinter der Transaktion abgegeben. Bis dahin bleibt es Spekulation.
Nach der ausgehenden Transaktion zu Coinbase liegen in der offiziellen Wallet von Sequans noch 2.264 Bitcoin. Zum aktuellen Bitcoin-Kurs ist dieser Bestand 257 Millionen Dollar wert.
Sequans startete im Juni seine Bitcoin-Strategie und verkündete ein paar Monate später das ambitionierte Ziel, bis 2030 100.000 BTC in der Bilanz zu haben
Zweites Unternehmen in kurzer Zeit
Gestern zeigte eine Analyse von Coinbase, dass börsennotierte Unternehmen mit Krypto-Reserven in den vergangenen Wochen plötzlich sehr zurückhaltend mit Zukäufen sind. Aus dieser Ecke werden kaum noch Bitcoin gekauft und Bitmine ist praktisch das einzige Unternehmen, das Ether kauft.
Auch ein weiteres Unternehmen ist mit einem Verkauf an die Öffentlichkeit gegangen. ETHZilla gab am Montag bekannt, Ether im Wert von 40 Millionen Dollar veräußert zu haben. Ein Teil des Geldes wurde für Aktienrückkäufe genutzt, um den Kurs zu stützen.
Der niederländische Analyst Ted nennt es „kein gutes Zeichen“, dass wir nun (vermutlich) bereits das zweite Unternehmen in kurzer Zeit haben, das Coins ablädt.
Laut Analyst Charles Edwards stehen viele börsennotierte Krypto-Unternehmen unter Druck, weil ihre Aktien weniger wert sind als ihre Bitcoin- oder Ethereum-Bestände. Anleger haben also weniger Vertrauen in das Unternehmen als in die Krypto-Assets, die es hält. Das bringt Vorstände zum Handeln.
Laut Edwards haben sie dann drei Optionen:
- Krypto verkaufen, um Geld freizumachen.
- Sich von einem größeren Unternehmen übernehmen lassen.
- Zusätzliche Schulden aufnehmen, um mehr Gewinn zu erzielen.
Vor allem Letzteres hält er für riskant. Unternehmen gehen dann immer größere Risiken ein, um Anleger zu beeindrucken. Das macht den gesamten Kryptomarkt anfälliger, wenn etwas schiefgeht.
Sichere dir noch heute 10 € gratis und zahle keine Handelsgebühren auf deine ersten 10.000 €!
Nutze diese einmalige Chance mit Newsbit und Bitvavo, indem du jetzt über den Button unten ein Konto eröffnest. Zahle nur 10 € ein und erhalte sofort 10 € gratis. Außerdem kannst du 7 Tage lang gebührenfrei über deine ersten 10.000 € an Transaktionen handeln. Starte noch heute und profitiere direkt von der wachsenden Beliebtheit von Kryptowährungen!
Erstelle dein Konto und sichere dir deine 10 € gratis.
Verpasse nicht die Gelegenheit, sofort von der wachsenden Beliebtheit von Kryptowährungen zu profitieren!
Bitcoin erholt sich nach 5%-Rutsch: Newsbit-Analyst sieht ermutigende Signale
Nach dem beunruhigenden Bitcoin-Rückgang von gestern erkennt ein Newsbit-Analyst erste positive Entwicklungen – vorausgesetzt, der Kurs setzt die Erholung fort.
Krypto-Wecker: Bitcoin-Kurs erholt sich nach starken Micron-Zahlen
Der Bitcoin-Kurs ist erneut bis auf 59.000 US-Dollar abgerutscht, konnte sich nach den Zahlen von Micron jedoch wieder fangen. Und das kommt zum richtigen Zeitpunkt.
Analysten schlagen Alarm: Strategy sollte Bitcoin-Käufe vorerst stoppen
CryptoQuant warnt, Strategy müsse seine Liquiditätsreserve wieder aufbauen und die Bitcoin-Käufe womöglich vorübergehend aussetzen.
Meistgelesen
Kann der XRP-Kurs auf 10.000 Dollar steigen? Das sagt ein Analyst
Wird der Wert von XRP durch Spekulation oder echten Einsatz bestimmt? Analyst Eri erklärt, wie kollektives Vertrauen den Kurs beeinflusst.
Machine-Learning-Algorithmus sagt XRP-Kurs für den 1. Juli 2026 voraus
KI-Modelle prognostizieren weitere Schwäche für XRP. Große Abverkäufe durch Wale und sinkende Aktivität belasten den Kurs erheblich.
Analyst sieht bedeutendes Signal für XRP: ‚Ein Gigapump steht bevor‘
Ein Analyst prognostiziert einen bedeutenden Kursanstieg für XRP und verweist auf eine wichtige Unterstützungsmarke. Es handelt sich jedoch um eine spekulative Einschätzung.
