Nicht nur der Bitcoin (BTC)-Kurs liegt heute in Trümmern, auch die US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs stehen unter erheblichem Druck. Gestern verloren die Fonds mehr als eine halbe Milliarde Dollar, was einen ihrer schlechtesten Tage seit der Einführung markiert. Und die heftigen Kursrückgänge lassen wenig Gutes für das heutige Ergebnis erwarten.
Fast jeder Bitcoin-ETF ist rot
Die elf Bitcoin-Spot-Exchange-Traded Funds (ETFs) haben gestern insgesamt 516,4 Millionen Dollar verloren, wie Daten von Farside Investors zeigen. Es ist der zweitgrößte Nettoabfluss von 2025: Am 8. Januar verließen 568,8 Millionen Dollar die Fondsreihe.
Es ist sogar eines der schlechtesten Ergebnisse seit der Einführung im Januar letzten Jahres. Im gesamten Jahr 2024 wurde nur einmal ein größerer Verlust gemeldet, sodass es den dritten Platz einnimmt.
Acht der elf Fonds verzeichneten gestern einen Abfluss. Fidelity führt die Liste mit einem Verlust von 247 Millionen Dollar an. Es folgt BlackRock mit einem Abfluss von 158,6 Millionen Dollar.
Schon den ganzen Februar läuft es schlecht für die Bitcoin-Fonds. Von den insgesamt fünfzehn Handelstagen sind sage und schreibe elf im Minus. Insgesamt verzeichnen sie nun einen Verlust von mehr als 1,4 Milliarden Dollar. Mit noch vier Handelstagen vor sich steuern sie auf ihren schlechtesten Monat bisher zu.
BTC-Kurs fällt auf den niedrigsten Stand seit November
Gestern machte der Bitcoin-Kurs die ersten Schritte in das, was wir inzwischen einen historischen Crash nennen dürfen. Bitcoin fiel von 96.000 $ auf weniger als 93.000 $, doch heute ging es erst richtig abwärts. Bitcoin fiel weiter auf ein Tief von 86.900 $, den niedrigsten Stand seit dem 14. November.
Der Bitcoin-Kurs läuft schon eine Weile nicht mehr gut, was vor allem an Donald Trump liegt, der mit Importzöllen um sich wirft, sowie der düsteren Aussicht, dass die US-amerikanische Zentralbank die Zinsen noch lange auf dem derzeit erhöhten Niveau halten wird.
Gestern gab Trump bekannt, dass die zuvor angekündigten Tariferhöhungen für Mexiko und Kanada „planmäßig fortgesetzt werden“, nachdem sie Anfang des Monats noch verschoben wurden. Seitdem befinden sich die Krypto-Kurse im freien Fall, und es gibt derzeit nur wenige Anzeichen für eine Erholung.
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