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Der Bitcoin-Kurs ist mit deutlichen Gewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Auslöser waren erneut diplomatische Signale aus dem Nahen Osten. Im Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und Iran könnte es zu einer Pause kommen. Die Märkte haben solche Hoffnungen inzwischen allerdings schon mehrfach eingepreist – entsprechend offen ist, wie viel diese mögliche Entspannung tatsächlich wert ist.
Der Ölpreis reagiert zunächst jedenfalls mit einem kräftigen Rückgang auf etwas mehr als 90 Dollar.

Unterdessen setzt Bitcoin (BTC) seine Bodenbildung fort. Durch den Kursanstieg der vergangenen Stunden gelang Bitcoin ein starker Wochenschluss; zudem schloss der Kurs erneut über dem 200-Wochen-Durchschnitt von 63.560 Dollar.

Damit lässt sich sagen, dass die Bullen beim Bitcoin-Kurs in gewisser Weise weiter die Kontrolle behalten. Auch der vorige Bärenmarkt endete, nachdem Bitcoin den 200-Wochen-Durchschnitt zurückerobert hatte.
Garantien liefert das natürlich nicht. Es ist aber ein positives Signal, dass die Bullen in diesem Kursbereich deutlich dagegenhalten.
Der Ölpreis ist am Sonntagabend um rund 5 Prozent gefallen, nachdem Iran Berichten zufolge signalisiert hatte, seine Angriffe vorerst einzustellen. Voraussetzung sei, dass auch die Vereinigten Staaten ihre Militäroperationen nicht wieder aufnehmen. Der Preis für ein Barrel Brent-Öl zur Lieferung im September sank dadurch auf etwa 92 Dollar, während der US-Ölpreis WTI auf rund 85 Dollar je Barrel zurückfiel.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters verfolgt Iran vorerst das Prinzip „Angriff gegen Angriff“. Solange Washington keine neuen Attacken ausführt, will Teheran demnach ebenfalls auf weitere militärische Schritte verzichten. Diese Botschaft soll den Vereinigten Staaten inzwischen übermittelt worden sein. Nach fast zwei Wochen zunehmender Spannungen scheint damit vorsichtig wieder Raum für Diplomatie zu entstehen.
Die Vereinigten Staaten setzten ihre Bombardierungen vorübergehend aus. Präsident Donald Trump soll die Pause angeordnet haben, nachdem Berater darauf hingewiesen hatten, dass die Zahl geeigneter militärischer Ziele zurückgehe und die Angriffe die amerikanischen Waffenbestände stark belasteten.
Nach Einschätzung des US-Botschafters bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, soll die Pause diplomatischen Gesprächen eine Chance geben.
Der fallende Ölpreis könnte auch am Anleihemarkt für Erleichterung sorgen. Der vorherige Anstieg der Energiepreise hatte die Erwartung verstärkt, dass die US-Notenbank die Zinsen länger hoch halten müsste. Auffällig ist jedoch, dass die langfristigen Inflationserwartungen relativ stabil blieben. Nach Einschätzung von HSBC liegt das auch daran, dass Vertreter der Fed deutlich gemacht haben, die Inflation entschlossen unter Kontrolle bringen zu wollen.
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