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Die größten Namen der Bitcoin-Branche schließen sich zusammen, um das Netzwerk auf einen möglichen Durchbruch bei Quantencomputern vorzubereiten. Unter Führung von Strategy wurde das neue Bitcoin Security Consortium gegründet. Die beteiligten Unternehmen stellen gemeinsam 15 Millionen Dollar bereit, um die Sicherheit von Bitcoin (BTC) in den kommenden drei Jahren weiter zu stärken.
Zu den Gründern des Konsortiums zählen unter anderem Strategy, BlackRock, Coinbase, Fidelity Digital Assets, ARK Invest, Block, Blockstream, Galaxy und Anchorage Digital. Gemeinsam wollen sie Entwickler finanziell unterstützen, die an der Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks arbeiten.
Nach Angaben von Strategy soll die Sicherheit und Stabilität des Protokolls langfristig gewährleistet werden. Die laufende Koordination übernimmt Mike Schmidt, Executive Director von Brink. Die gemeinnützige Organisation unterstützt Entwickler, die an der Open-Source-Software von Bitcoin arbeiten.
Die beteiligten Unternehmen haben zugesagt, über einen Zeitraum von drei Jahren gemeinsam 15 Millionen Dollar bereitzustellen.
BlackRock-Manager Robert Mitchnick bezeichnet die Arbeit der Bitcoin-Core-Entwickler als außerordentlich wichtig. Der Vermögensverwalter sei deshalb bereit, zusätzliche Mittel für die langfristige Sicherheit des Netzwerks bereitzustellen.
Anlass für die Initiative ist die wachsende Aufmerksamkeit für Quantencomputer. Sie könnten künftig leistungsfähig genug werden, um die Kryptografie hinter Bitcoin anzugreifen. Wann dieser Punkt erreicht ist, bleibt umstritten.
Im vergangenen Jahr erklärte Blockstream-Chef Adam Back, Bitcoin müsse durch Quantentechnologie voraussichtlich noch 20 bis 40 Jahre keine ernsthafte Bedrohung fürchten. Ein Bericht des Vermögensverwalters Bernstein zeichnete zuvor ein deutlich kürzeres Zeitszenario. Nach Einschätzung der Analysten müsste Bitcoin möglicherweise schon innerhalb von drei bis fünf Jahren mit dem Umstieg auf quantenresistente Sicherheitsverfahren beginnen.
Auch Galaxy Digital gab diese Woche bekannt, zusätzliche Mittel für das Thema bereitzustellen. Das Unternehmen stellt bis zu 5 Millionen Dollar an Fördermitteln für Entwickler in Aussicht, die an Lösungen gegen künftige Quantenbedrohungen arbeiten. Zudem richtete Galaxy einen Beirat aus Experten ein, der mögliche Migrationen auf quantenresistente Technologien untersuchen soll.
Mit der Gründung des Bitcoin Security Consortium bereitet sich die Branche offenbar bereits auf eine Zukunft vor, in der Quantencomputer Realität werden – auch wenn offen bleibt, wann diese Technologie für Bitcoin tatsächlich zur Gefahr wird.
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