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Nach Jahren des Rechtsstreits scheint nun endlich Klarheit über den Status von XRP in den USA zu kommen. Die Kryptowährung war lange in einen zähen Rechtsstreit verwickelt, der nun beendet ist. Nun steht eine entscheidende Abstimmung über neue Regulierungen an: der Clarity Act. Dieses Gesetz könnte die Position von XRP endgültig verändern.
Der amerikanische Clarity Act ist ein Gesetzesvorschlag, der kurz vor der Genehmigung steht. Wird der Entwurf angenommen, legt das Gesetz fest, dass eine Kryptowährung, die am 1. Januar 2026 das zugrunde liegende Asset eines in den USA notierten Exchange-Traded Fund (ETF) ist, nicht mehr als Wertpapier gilt.
Laut der Journalistin Eleanor Terrett bedeutet dies konkret, dass XRP den offiziellen Status eines Rohstoffs erhält, wie Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH). Auch andere Kryptos mit einem in den USA genehmigten ETF, wie Solana (SOL), Litecoin (LTC) und Chainlink (LINK), würden dann unter dieselbe Kategorie fallen.
Der Clarity Act soll der amerikanischen Kryptomarkt endlich klare Rahmenbedingungen bieten. Das Gesetz regelt unter anderem, wie digitale Vermögenswerte eingeteilt werden, welche Aufsichtsbehörde zuständig ist (wie die SEC oder CFTC) und wie sich Unternehmen innerhalb der Vorschriften verhalten müssen.
Die Abstimmung über den Gesetzesentwurf war ursprünglich für diese Woche geplant, wurde jedoch auf den 27. Januar verschoben. Dann wird ein wichtiger Senatsausschuss die neueste Version des Clarity Act besprechen. Bei dieser Sitzung werden entscheidende Änderungen diskutiert und möglicherweise endgültig beschlossen.
Diese Entwicklung markiert einen historischen Moment in der rechtlichen Geschichte von XRP. Seit 2020 behauptete die amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC), dass XRP ein nicht registriertes Wertpapier sei. Mit dem Clarity Act könnte nun eine offizielle Gesetzgebung dagegenstehen.
Der Rechtsstreit belastete jahrelang den XRP Kurs. Erst 2025 erreichte die Coin ein neues Allzeithoch, acht Jahre nach Beginn des rechtlichen Konflikts.
Im Juli 2023 erzielte Ripple, das Unternehmen hinter XRP, einen wichtigen Sieg: Das Gericht entschied, dass der Verkauf von XRP an Börsen nicht unter das Wertpapiergesetz fällt. Dennoch folgte eine neue Runde: Die SEC legte Berufung ein, worauf Ripple eine Gegenberufung einreichte.
Dieser Streit endete in diesem Sommer. In der aktuellen Amtszeit von Präsident Trump beschlossen beide Seiten, ihre Berufungen zurückzuziehen, womit das vorherige Urteil endgültig wurde.
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