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Die britische Glücksspielkommission prüft, ob Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) künftig als Zahlungsmittel in lizenzierten Online-Casinos genutzt werden können. Diese mögliche Zulassung wurde von Tim Miller, Direktor für Forschung und Politik bei der Aufsichtsbehörde, während einer Sitzung des Betting and Gaming Council in London bekanntgegeben.
Das Vereinigte Königreich bereitet eine neue Regulierung für Krypto-Assets vor. Unternehmen, die regulierte Kryptodienste anbieten möchten, müssen eine Lizenz bei der Financial Conduct Authority (FCA) beantragen. Die Antragsphase beginnt voraussichtlich im September 2026, das Regelwerk tritt am 25. Oktober 2027 in Kraft.
Anbieter, die diese Frist verpassen, unterliegen Übergangsregelungen. Sie dürfen bestehende Produkte weiterhin anbieten, werden jedoch bei neuen Diensten Einschränkungen unterworfen.
Laut Miller spielt der Verbraucherschutz eine wesentliche Rolle. Analysen zeigen, dass „Krypto“ zu den meistgesuchten Begriffen gehört, mit denen britische Spieler auf nicht regulierte Glücksspielseiten gelangen.
Illegale Online-Casinos entziehen sich der Aufsicht der britischen Behörden und bieten Spielern weniger Schutz. Durch die Zulassung von Kryptozahlungen bei lizenzierten Anbietern möchte die Glücksspielkommission möglicherweise verhindern, dass Spieler auf unregulierte Plattformen ausweichen.
Die Aufsichtsbehörde hat eine Beratungsgruppe aus der Glücksspielbranche beauftragt, zu untersuchen, wie Krypto sicher und verantwortungsvoll als Zahlungsmethode integriert werden kann. Eine Frist wurde noch nicht festgelegt.
Die Glücksspielkommission betont, dass die Zulassung von Kryptozahlungen nicht bedeutet, dass kryptobasierte Casinos automatisch unter britischer Aufsicht betrieben werden können. Online-Casinos müssen weiterhin strenge Anforderungen an Zuverlässigkeit, finanzielle Kontrolle und Verbraucherschutz erfüllen.
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