Vincent Mazzotta Jr. (54), ein ehemaliger Bewohner von Hollywood Hills, hat am Montag in einem Bundesgericht zugegeben, dass er Investoren durch einen großangelegten Kryptobetrug um mehr als 13 Millionen Dollar betrogen hat. Die US-Staatsanwaltschaft bestätigte, dass der Betrug über Jahre lief und Opfer weltweit traf.
Falsche Versprechen über AI-Roboter und hohe Renditen
Zusammen mit dem Mitangeklagten David Saffron überzeugte Mazzotta Investoren, Geld in Unternehmen wie Mind Capital und Cloud9Capital zu investieren. Das Duo versprach extrem hohe Gewinne durch Handelsroboter, die durch künstliche Intelligenz gesteuert werden sollten. Tatsächlich wurde das Geld veruntreut, so die Ankläger.
Um ihren Betrug glaubwürdig zu machen, gründeten die Angeklagten eine gefälschte Regierungsbehörde mit dem Namen Federal Crypto Reserve. Diese erfundene Aufsichtsbehörde gab sich als offizielle Untersuchungsorganisation aus und konnte so tausende Menschen weiterhin täuschen.
Versuche, Spuren zu verwischen
Neben dem Betrug wird Mazzotta der Behinderung der Rechtspflege beschuldigt. Nach der Verhaftung von Saffron versuchte er Beweismaterial, einschließlich eines iPads und des Inhalts eines persönlichen Safes, zu verstecken oder zu zerstören. Außerdem fälschte er Unternehmensdaten von Runway Beauty Inc., um seine Verbindungen zum Betrug zu verschleiern.
Hohe Gefängnisstrafe in Aussicht
Mazzotta hat sich schuldig bekannt, Geldwäsche und Verschwörung zur Behinderung der Rechtspflege begangen zu haben. Für Geldwäsche könnte er bis zu zehn Jahre Gefängnis erhalten und für die Verschwörung weitere fünf Jahre. Das Urteil in seinem Fall ist für den 15. Dezember 2025 geplant. Der Mitangeklagte David Saffron wird schließlich im September 2025 vor Gericht stehen.
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