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Weltweit engagieren sich Unternehmen im Bitcoin-Mining (BTC). Dennoch erkennt die Analyseplattform CoinShares eine besorgniserregende Entwicklung: Das Mining neuer Coins konzentriert sich zunehmend auf eine kleine Anzahl von Ländern.
Ein aktueller Bericht von CoinShares zeigt, dass sage und schreibe 68 Prozent der weltweiten Bitcoin-Mining-Kapazitäten, auch bekannt als Hashrate, auf drei Länder entfallen: die USA, Russland und China.

Im Bitcoin-Netzwerk ist Mining der Prozess, bei dem Computer Transaktionen validieren. Dazu müssen sie komplexe Rechenaufgaben lösen. Wenn ihnen das gelingt, wird ein Bündel von Transaktionen, ein Block, in der Blockchain festgeschrieben. Als Belohnung erhalten Miner BTC.
Die Vereinigten Staaten führen mit Abstand die Rangliste an und machen 38 Prozent der gesamten Rechenleistung im Netzwerk aus. Russland folgt mit 17 Prozent, während China nach wie vor 13 Prozent ausmacht.
Danach folgen Paraguay, die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman mit jeweils einem Anteil von etwa 3 bis 4 Prozent.
Diese Verteilung zeigt die starke Konzentration der Branche. Vor allem die USA ziehen immer mehr Miner an, begünstigt durch klarere Regulierungen und umfangreiche Investitionen.
Gleichzeitig verschiebt sich der Fokus in den Vereinigten Staaten. Große Mining-Unternehmen entwickeln sich zunehmend zu flexiblen Energie- und Datenzentrumsunternehmen. Diese werden modular aufgebaut, wie beispielsweise bei dem Nasdaq gelistetem Hut 8. Dadurch können sie einfacher zwischen Bitcoin-Mining und Künstlicher Intelligenz (KI) wechseln.
CoinShares liefert auch konkrete Zahlen zu dieser Entwicklung. So erwirtschaftet Core Scientific mittlerweile 39 Prozent seines Umsatzes aus KI und Datenzentren. Bei TeraWulf liegt dieser Anteil bei 27 Prozent. IREN Limited erzielt etwa 9 Prozent durch KI-Dienste, während HIVE Digital Technologies bei 5 Prozent liegt.
Bitcoin-Mining bleibt vorerst die wichtigste Einnahmequelle. Dennoch wächst die Bedeutung von KI rapide. Matthew Sigel, Leiter der digitalen Anlageforschung bei der Vermögensverwaltung VanEck, sieht in diesem neuen Markt kürzlich eine „Goldgrube“ für Miner.
China hatte einst eine führende Rolle im Bitcoin-Mining, verlor diese jedoch weitgehend nach einem landesweiten Verbot von Kryptowährungen im Jahr 2021. Seitdem wurden die Vorschriften weiter verschärft. Mining ist dort offiziell verboten, findet aber weiterhin im Verborgenen statt.
Dieser illegale Charakter erschwert die genaue Erfassung der Zahlen. Laut CoinShares sank der Marktanteil Chinas Anfang 2026 um etwa 0,03 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorquartal.
Während China an Einfluss verliert, bauen die USA und Russland ihre Position weiter aus. Beide Länder verzeichneten Anfang 2026 einen leichten Anstieg ihres Anteils um etwa 0,02 Prozentpunkte.
Es wird erwartet, dass diese Länder ihre Führungsrollen vorerst beibehalten. Die USA bleiben dank klarer Regulierung und eines wachsenden Netzwerks von Datenzentren attraktiv. Russland nutzt seine Energieüberschüsse, um zusätzliche Rechenleistung zu gewinnen.
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