In den letzten Wochen hat Bitcoin (BTC) einen bemerkenswerten Anstieg erlebt, und Altcoins wie Ethereum (ETH) profitieren von diesem positiven Trend. Trotz der aktuellen Marktabkühlung bleiben Investoren optimistisch. Das trifft auch auf das Krypto-Investmentunternehmen Galaxy Digital zu. Daten von den dezentralisierten Finanzplattformen (DeFi) AAVE und Compound, die von der Krypto-Analyseplattform LookOnChain geteilt wurden, zeigen, dass Galaxy Digital Long-Positionen in Bitcoin und Ethereum eingenommen hat.
Konkret hat Galaxy Digital 4.168 Wrapped Bitcoin (WBTC) und 16.000 ETH in AAVE und Compound eingezahlt, was einem Investitionswert von etwa 170 Millionen Dollar entspricht. Diese Einzahlungen dienen als Sicherheiten für das Ausleihen von Stablecoins im Wert von etwa 100 Millionen Dollar. Unternehmen wie Galaxy Digital leihen häufig Stablecoins, indem sie Kryptowährungen als Sicherheiten verwenden. Dies ermöglicht es ihnen, von Preisschwankungen zu profitieren, Liquidität zu erhalten ohne ihre Krypto-Assets zu verkaufen, oder die geliehenen Mittel im Kryptosektor wieder anzulegen.
Schnelle Genehmigung des Bitcoin ETF
Die positive Einstellung des Unternehmens gegenüber BTC ist angesichts der wachsenden optimistischen Stimmung auf dem Kryptomarkt verständlich. Dieser Optimismus wird durch die potenzielle Einführung eines Bitcoin ETF angeheizt. Mike Novogratz, der CEO des Unternehmens, erwartet sogar, dass der Bitcoin Spot exchange-traded fund (ETF) noch in diesem Jahr grünes Licht erhält. Mit der Einführung dieser ETFs wird erwartet, dass Milliarden von Dollar an Investitionen auf den Markt fließen werden. Es ist daher nachvollziehbar, dass sich das Investmentunternehmen dafür entscheidet, seine Position in BTC zu stärken.
Anzahl der BTC-Whales wächst
Zudem erhöhen auch andere große Investoren ihre Positionen. Es gibt einen merklichen Anstieg in der Aktivität der Bitcoin-Whales, mit einem jährlichen Höhepunkt von 23.400 Transaktionen, die jeweils über $100.000 betragen. Der Anstieg bei Bitcoin-Futures-Verträgen deutet auf ein wachsendes Engagement institutioneller Anleger hin, was einen Wandel im Vergleich zu früheren Trends markiert, die hauptsächlich von Privatanlegern getrieben wurden. Trotzdem liegt das aktuelle Handelsvolumen immer noch unter den Höchstständen von 2017.
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