Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Wenn es nach dem CIO von Bitwise geht, steht der US-Kryptosektor vor einem entscheidenden Moment. Der viel diskutierte CLARITY Act soll in Kürze Klarheit über die Regulierung digitaler Vermögenswerte schaffen. Doch das Gesetzesvorhaben stockt im Senat, was laut Matt Hougan ein großes Risiko für die Zukunft von Krypto darstellen könnte.
Der CLARITY Act wurde bereits im Juli des vergangenen Jahres vom Repräsentantenhaus verabschiedet, doch die Abstimmung im Senat lässt auf sich warten. In einem am Montag auf der Webseite von Bitwise veröffentlichten Memo äußerte Bitwise-CIO Matt Hougan seine Besorgnis über die fehlende Gesetzgebung. Ohne klare Regeln bleibe die Branche anfällig für politische Veränderungen.
Laut Hougan bietet die derzeitige Regierung ein relativ günstiges Klima für Kryptowährungen, aber wenn diese Bedingungen nicht gesetzlich verankert werden, können zukünftige Entscheidungsträger diese jederzeit rückgängig machen. Das würde bedeuten, dass die Branche erneut nachweisen muss, warum Stablecoins, tokenisierte Vermögenswerte und Blockchain-Infrastruktur relevant sind.
Hougan vergleicht die Situation mit den Anfangsjahren von Plattformen wie Airbnb und Uber. Auch sie operierten in einem rechtlichen Graubereich, bis ihre Popularität die Gesetzgeber zwang, Regelungen zu schaffen. Für Krypto sei das jedoch komplizierter. Bleibt die großflächige Adoption aus, könnte eine kommende Regierung ohne großen Widerstand eingreifen.
Das Risiko? Krypto könnte in die Randbereiche gedrängt werden. „Ohne gesetzliche Verankerung bleibt alles vom politischen Klima abhängig“, warnt Hougan.
Wird das Gesetz dennoch verabschiedet, sieht Hougan einen enormen Aufschwung für die Branche voraus. Er erwartet dann eine deutliche Rally, insbesondere in den Märkten rund um Stablecoins und Tokenisierung. Investoren werden die Verabschiedung als Beweis sehen, dass Krypto „bleibt“, und institutionelle Akteure werden schneller in den Markt einsteigen.
Die Zeit drängt. Im November stehen die Zwischenwahlen an. Sollten die Republikaner ihre Mehrheit verlieren, wird es für die Befürworter des CLARITY Act nicht einfacher.
Kryptobörsen in Brasilien müssen fristgerecht eine Lizenz beantragen. Strenge Kapitalanforderungen und unklare Vorschriften setzen vor allem kleinere Unternehmen unter Druck.
Frankreich will Kryptodaten automatisch mit ausländischen Steuerbehörden austauschen. Experten warnen jedoch vor Risiken für Anleger.
Dem kanadischen „Kryptokönig“ Aiden Pleterski drohen wegen mutmaßlichen Millionenbetrugs bis zu 14 Jahre Haft. Die Geschworenen entscheiden über seine Schuld oder Unschuld.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
ChatGPT rechnet für Ende 2026 mit einem XRP-Kurs von 1,45 Dollar. Welches Kurspotenzial gibt es und welche Kursmarken sind wichtig?
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.