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Circle erleichtert Banken und Fintechs die Nutzung von Stablecoins für Zahlungen erheblich. Das Unternehmen hinter dem USDC hat heute eine neue Plattform gestartet, die es Finanzinstituten ermöglicht, von schnellen und günstigen Blockchain-Zahlungen zu profitieren, ohne selbst Krypto verwalten zu müssen. Dies könnte die Akzeptanz erheblich steigern.
Die Plattform heißt CPN Managed Payments und fungiert als eine Art Zwischenschicht. Banken, Fintechs und Zahlungsdienstleister können damit internationale Transaktionen über den USDC abwickeln, die zweitgrößte Stablecoin der Welt. Gestern wurde die Markteinführung in einer Pressemitteilung angekündigt.
Das Besondere ist, dass sie selbst keine digitalen Vermögenswerte berühren müssen. Circle kümmert sich im Hintergrund um alles: das Erstellen und Vernichten von USDC-Token, die Abwicklung auf der Blockchain und die Einhaltung der Vorschriften.
„Mit CPN Managed Payments vereinfachen wir, wie Institutionen Stablecoin-Zahlungen übernehmen und skalieren können,“ erklärte Nikhil Chandhok, Chief Product and Technology Officer bei Circle.
„Durch die Kombination von Ausgabe, Liquidität, Compliance und programmierbarer Infrastruktur in einer Lösung ermöglichen wir Finanzinstituten, Stablecoin-Abwicklungen in ihre bestehenden Zahlungssysteme zu integrieren.“
Stablecoins sind äußerst schnell und günstig. Eine internationale Zahlung, die normalerweise Tage dauert und erhebliche Wechselkursgebühren verursacht, wird über die Blockchain in Sekunden zu einem Bruchteil der Kosten abgewickelt. Dennoch blieben viele Banken und Zahlungsdienstleister zurückhaltend.
Nicht die Technologie hielt sie ab, sondern der damit verbundene Aufwand. Wer Stablecoins nutzen möchte, muss Krypto verwalten, Blockchain-Infrastruktur aufbauen, neue Lizenzen beantragen und ein Netz von Compliance-Regeln einhalten.
Das erfordert spezialisierte Kenntnisse, erhebliche Investitionen und monatelange Vorbereitung. Für viele traditionelle Akteure war das ein zu großer Schritt.
CPN Managed Payments beseitigt dieses Hindernis. Institutionen müssen nur eine einzige Integration vornehmen und können dann über mehr als zwanzig Blockchains abrechnen, während sie selbst vollständig in traditionellen Währungen operieren.
Das ist ein Wendepunkt für die Akzeptanz. Solange die Hürden hoch waren, blieben Stablecoins vor allem ein Thema für Kryptounternehmen und einige Vorreiter im Finanzwesen.
Dass das Interesse groß ist, zeigt sich an den Namen, die bei der Einführung beteiligt sind. Thunes, ein in Singapur ansässiger Spezialist für grenzüberschreitende Zahlungsinfrastruktur, und Worldline, einer der größten Zahlungsabwickler Europas, sind dabei. Auch das Zahlungsunternehmen Veem und andere internationale Akteure erkunden Anwendungen.
Die Einführung passt in den breiteren Vorstoß von Circle und Stablecoins ins Finanzsystem. Circle ging im Juni letzten Jahres an die New Yorker Börse (NYSE) unter dem Ticker CRCL und baut seine Infrastruktur seitdem rasch aus. Das Unternehmen erzielte 2025 einen Umsatz von 2,7 Milliarden Dollar, ein Anstieg von 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
USDC hat mittlerweile eine Marktkapitalisierung von etwa 78 Milliarden Dollar und wickelte kumulativ über 70 Billionen Dollar an Blockchain-Abwicklungen ab. Allein im vierten Quartal 2025 wurden fast 12 Billionen Dollar verarbeitet.
Auch der gesamte Stablecoin-Markt ist stark gewachsen und liegt bei über 316 Milliarden Dollar. Immer mehr große Unternehmen setzen auf Stablecoins: Visa und Mastercard wickeln bereits Transaktionen in USDC ab und große Banken wie die Deutsche Bank, Société Générale und Santander sind Teil von Circle’s Zahlungsnetzwerk.
Das Circle Payments Network, dessen Teil die neue Plattform ist, erreichte im dritten Quartal 2025 bereits ein transaktioniertes Volumen von 3,4 Milliarden Dollar auf Jahresbasis.
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