Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Die chinesische Zentralbank beobachtet den Aufstieg von Stablecoins immer genauer. Laut einem hohen Beamten der People’s Bank of China (PBOC) könnten diese digitalen Coins in Zukunft eine größere Rolle bei internationalen Zahlungen und im globalen Finanzsystem spielen. Gleichzeitig betont China, dass strenge Aufsicht und internationale Zusammenarbeit notwendig sind, um Risiken zu begrenzen.
Wang Xin, Generaldirektor des Forschungsbüros der chinesischen Zentralbank, forderte die Aufsichtsbehörden auf, die Entwicklung von Stablecoins genau zu beobachten. Das berichtet das chinesische Medium The Paper.
Laut Wang sollten sich politische Entscheidungsträger auf ein Szenario vorbereiten, in dem Stablecoins zunehmend für grenzüberschreitende Zahlungen genutzt werden. Dabei sei laut ihm eine stärkere internationale Abstimmung in Bezug auf Regulierung, Aufsicht und Zusammenarbeit zwischen den Ländern erforderlich.
Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Wert in der Regel an eine traditionelle Währung wie den US-Dollar gekoppelt ist. Dadurch sind sie weniger volatil als viele andere Kryptowährungen und werden zunehmend für Zahlungen und Handel innerhalb des Kryptosektors verwendet.
Obwohl Wang keine neuen politischen Maßnahmen ankündigte, warnte er vor möglichen Risiken. Seiner Meinung nach könnten Unsicherheiten und Missbrauch digitaler Zahlungsmittel zu Störungen regulärer internationaler Transaktionen führen.
Die Aussagen verdeutlichen, dass chinesische Aufsichtsbehörden der Rolle, die Stablecoins potenziell im internationalen Währungssystem spielen könnten, immer mehr Aufmerksamkeit schenken. Gleichzeitig betont die Zentralbank, dass Vorsicht geboten bleibt.
Wang sprach sich nicht als Befürworter von Stablecoins aus und gab keine Hinweise darauf, dass China seine derzeitige Politik lockern wird.
Neben Stablecoins wies Wang auf die Bedeutung der Überwachung von Central Bank Digital Currencies (CBDC) hin. Dies sind digitale Währungen, die direkt von Zentralbanken ausgegeben werden.
Laut ihm sollten Regierungen auch die Auswirkungen von CBDCs auf internationale Zahlungen weiter untersuchen. Dabei sei laut Wang eine engere Zusammenarbeit zwischen den Zentralbanken weltweit erforderlich.
Die Bemerkungen von Wang folgen einige Monate, nachdem die chinesische Zentralbank zusammen mit sieben anderen Regierungsbehörden strengere Regeln für digitale Vermögenswerte eingeführt hat.
Am 6. Februar verboten die Behörden die unautorisierte Ausgabe von Stablecoins, die an den chinesischen Yuan gekoppelt sind. Die Vorschriften gelten sowohl für inländische als auch ausländische Parteien und betreffen sowohl Onshore- als auch Offshore-Versionen der chinesischen Währung.
Emittenten solcher digitaler Vermögenswerte müssen künftig zunächst die Genehmigung der Regierung einholen. Damit unterstreicht China erneut seine Präferenz für digitale Zahlungsmittel, die unter direkter staatlicher Aufsicht stehen.
Trotz der zurückhaltenden Haltung Chinas wächst der weltweite Stablecoin-Markt rasant. Laut Daten der Krypto-Plattform CEX.io stieg der gesamte Marktwert von Stablecoins im ersten Quartal 2026 um etwa 8 Milliarden Dollar auf ein Rekordniveau von 315 Milliarden Dollar.
Auch die Nutzung von Stablecoins nimmt weiter zu. Im gleichen Zeitraum wurden Transaktionen im Wert von mehr als 28 Billionen Dollar abgewickelt. Damit waren Stablecoins für etwa 75 Prozent des gesamten Handelsvolumens innerhalb des Kryptomarktes verantwortlich.
Aus denselben Zahlen geht jedoch hervor, dass ein Großteil dieser Aktivität von automatisierten Handelsprogrammen stammt. CEX.io schätzt, dass etwa 76 Prozent des gesamten Stablecoin-Volumens von Handelsbots generiert wurden.
Das schnelle Wachstum von Stablecoins sorgt dafür, dass Zentralbanken weltweit mehr Aufmerksamkeit auf diese digitalen Vermögenswerte richten. Obwohl China vorerst an einem streng regulierten Modell festhält, erkennen Entscheidungsträger zunehmend, dass Stablecoins eine bedeutende Rolle im internationalen Zahlungsverkehr spielen könnten.
Dadurch verschiebt sich die Diskussion immer stärker von der Frage, ob Stablecoins Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben werden, hin zur Frage, wie Regierungen und Aufsichtsbehörden diese Entwicklung am besten begleiten können.
Visa führt eine Stablecoin-Plattform ein, über die Banken und Fintechs digitale Zahlungen schneller, günstiger und einfacher abwickeln können.
Mit einer neuen Initiative will Trump die Verbreitung von Stablecoins fördern: Die USA arbeiten mit Großbritannien an einem „klaren Fahrplan“.
Die Europäische Zentralbank hat 36 Zahlungsdienstleister aus dem Euroraum für einen groß angelegten Pilotversuch mit dem digitalen Euro ausgewählt.
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
Ein Krypto-Analyst sieht bei XRP ein historisches Muster zurückkehren und nennt 42 Dollar als langfristiges Kursziel – vorausgesetzt, ein wichtiger Widerstand wird zuvor überwunden.
Das Zahlungsnetzwerk SWIFT baut eine eigene Blockchain auf – ausgerechnet in dem Bereich, auf den Ripple mit XRP seit Jahren setzt. Was bedeutet das?