Wenn Sie sich bereits länger in der Krypto-Industrie befinden, haben Sie wahrscheinlich schon von Celsius gehört. Es war eine Krypto-Leihplattform, die 2022 nach dem Zusammenbruch von Terra Luna in Schwierigkeiten geriet. Celsius hat es nun geschafft, aus der Insolvenz herauszukommen und plant einen Neustart.
Ein Teil davon ist die Ausschüttung von 3 Milliarden Dollar an die Gläubiger.
Celsius wird als Bitcoin-Miner weitermachen
Laut der Pressemitteilung vom 31. Januar wird die Leihplattform eingestellt und setzt ihre Tätigkeit als Ionic Digital fort; ein Unternehmen, das sich auf Bitcoin-Mining konzentriert.
Das Management wird von Hut 8, einem börsennotierten kanadischen Bitcoin-Miner, übernommen.
Celsius sagt, dass Ionic Digital „weiterhin die Gläubiger zurückzahlt“ und dass erwartet wird, dass die Aktien bald an der Börse handelbar sind, sobald die Genehmigung dafür erteilt ist.
Etwa 98 Prozent der Gläubiger von Celsius stimmten dem Ausstiegsplan zu, der 18 Monate nach der Aussetzung der Abhebungen von der Krypto-Leihplattform kommt.
Celsius schließt seine Krypto-Leihplattform
Das Krypto-Leihgeschäft von Celsius wird jedenfalls beendet. Die mobile und Webanwendung werden am 28. Februar geschlossen.
Die Gläubiger werden über PayPal, Venmo und Coinbase ausgezahlt; abhängig davon, was sie vom Unternehmen noch zurückbekommen (Fiatgeld oder Krypto).
Es scheint, als würden die Gläubiger 57 Prozent ihres Kapitals in Krypto zurückerhalten. Das ist natürlich nicht viel, aber immerhin etwas.
Niemand hätte wohl 2022 erwartet, dass sie nach der Insolvenz von Celsius überhaupt noch etwas zurückbekommen würden. Jetzt zeigt sich, dass doch noch etwas Kapital in der Plattform vorhanden war.
So viel sogar, dass das Unternehmen nun als Miner einen Neustart machen kann.
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