Die Anzahl der Google-Suchen nach stablecoins hat ein Allzeithoch erreicht, nachdem der Gesamtmarktwert des Sektors über 270 Milliarden Dollar gestiegen ist. Die zunehmende Beliebtheit von stablecoins dürfte auch mit der Trump-Regierung zusammenhängen, die relativ oft über diese Münzen spricht.
Vorheriger Höhepunkt hatte negativen Grund
Der vorherige Höhepunkt im Suchvolumen für stablecoins hatte einen negativeren Grund. Das war nämlich im Mai 2022, kurz nachdem Terra (USTC) seine Bindung an den US-Dollar verlor und das Luna-Ökosystem implodierte. Dabei gingen etwa 40 Milliarden Dollar an Kapital verloren.
Neuere Daten zeigen, dass das Suchinteresse im Juni wieder auflebte und dann im Juli dasselbe geschah. Das ist wahrscheinlich auch dem Guiding and Empowering Nation’s Innovation for US Stablecoins (GENIUS) Act zu verdanken, der am 18. Juli verabschiedet wurde.
„Die Menschen wachen für das Potenzial von stablecoins auf,“ so der Krypto-Analyst The DeFi Investor auf X. „Stablecoins sind das Produkt, das die ersten Milliarden Menschen zur Blockchain bringen kann,“ fügt er hinzu.
Parabolisches Wachstum für stablecoins
Fondsmanager Bitwise schrieb auf X, dass stablecoins „parabolisch gehen“, während der Marktwert des Sektors und die Anzahl der Transaktionen in diesem Jahr Rekordhöhen erreicht haben.
Das Ethereum-Unternehmen SharpLink springt logischerweise auch auf den stablecoin-Zug auf. „Man kann stablecoins nicht buchstabieren ohne parabolisch,“ schrieben sie. Dass sie bei SharpLink begeistert von stablecoins sind, liegt auf der Hand, da dies ein wichtiges Produkt auf der Blockchain von Ethereum ist.
Der Gesamtmarktwert des Sektors liegt derzeit bei einem Rekord von 272 Milliarden Dollar. Damit machen diese Münzen etwa 7 Prozent des gesamten Kryptomarktes aus, wie aus Daten von CoinGecko hervorgeht.
Von diesem Gesamtbetrag sind etwa 98 Prozent der stablecoins an den US-Dollar gebunden. Tether ist dominant mit einem Marktanteil von 60 Prozent.

Das letztere ist wiederum gut für Bitcoin, denn das große Tether reserviert etwa 15 Prozent des Gewinns für direkte Investitionen in BTC.
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