Die Nachfrage nach Bitcoin (BTC) unter institutionellen Investoren steigt weiterhin. Amerikanische Investmentfonds kaufen systematisch mehr als das Angebot der Miner, und der Marktführer scheint mittlerweile die größte Position in Händen zu haben. Unterdessen passt die amerikanische Aufsichtsbehörde stillschweigend die Spielregeln an.
IBIT übertrifft S&P 500-Fonds von BlackRock
Der iShares Bitcoin Trust (IBIT), das Spot-ETF von BlackRock, verwaltet jetzt 700.307 BTC, was einem Marktwert von etwa 75,5 Milliarden Dollar entspricht. Damit ist das Fonds für mehr als 55% aller Bitcoin verantwortlich, die über amerikanische Spot-ETFs gehalten werden, wie Daten von Bitbo zeigen.
Allein in den letzten zwei Handelstagen kamen 1.388 BTC hinzu. Seit der Einführung im Januar hat das Fonds eine Rendite von 82,67% erzielt. Laut Analyst Thomas Fahrer von Apollo ist IBIT mittlerweile größer als BlackRock’s eigenes S&P 500 ETF in Bezug auf generierte Einnahmen.
Das Wachstum von IBIT steht nicht alleine da. Laut Zahlen von Galaxy Research haben amerikanische ETFs zusammen mit Strategy, dem Investmentfahrzeug von Michael Saylor, dieses Jahr für 28,22 Milliarden Dollar an Bitcoin gekauft. Im gleichen Zeitraum brachten Miner nur 7,85 Milliarden Dollar an neuen Münzen auf den Markt.
Knappheit fördert Preisprognosen
Die Nachfrage bleibt strukturell größer als das Angebot. Nur im Februar wurde mehr verkauft als gekauft, während ETFs und Strategy in allen anderen Monaten von 2025 gerade mehr kauften als neu verfügbar wurde. Die zunehmende Knappheit schürt Spekulationen über weitere Preissteigerungen.
Inzwischen arbeitet die amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) an einem vereinfachten Zulassungsverfahren für neue Krypto ETFs. Nach neuesten Berichten müssen Anbieter künftig nur noch ein Formular S-1 einreichen. Wenn die Aufsichtsbehörde innerhalb von 75 Tagen keinen Einspruch erhebt, kann das Fonds starten.
Anfang Juli wurde der REX-Osprey Solana Staking ETF (SOL) genehmigt. Investoren erhalten damit nicht nur eine Beteiligung an Solana, sondern auch an den dazugehörigen Staking-Belohnungen, eine Premiere in den Vereinigten Staaten.
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